Slovan feiert SO Sieg, Kinrade beendet letzte Playoff Träume von Zagreb

Geoff Kinrade #4 KHL Saison 2015-16 ©Puckfans.at/Andreas Robanser
Geoff Kinrade #4
KHL Saison 2015-16
©Puckfans.at/Andreas Robanser

Ex Medvescak Zagreb Spieler Geoff Kinrade trifft für Amur gegen sein Ex Team zum 5:4 OT Sieg. Zagreb ist damit aus dem Playoff Rennen.
Slovan Bratislava braucht nach dem heutigen 3:2 Shootout Sieg bei Amur nur noch einen Punkt.

Medvescak Zagreb versuchte bei Amur Khabarovsk alles um die theoretische Playoff Chance zumindest am Leben zu halten. So glichen die Bären gleich drei mal einen Rückstand aus. Tom Zanoski war es in der 11.Minute der das 1:0 der Hausherren ausglich. Im zweiten Drittel zogen die Admirals aber auf 3:1 davon. Dabei fiel der dritte Admiral Treffer durch Voronin in Unterzahl. Tuukka Mäntylä in der 34. Minute im Powerplay und Mark Katic zu Beginn des dritten Drittels glichen aber ein weiteres Mal für die Kroaten aus. Nur vier Minuten später führte Vladivostok durch Fisenko (46.Minute) wieder doch auch diesen Rückstand glich Medvescak durch Stefano Giliati aus.
Durch dieses 4:4 war Medvescak praktisch aus dem Playoff Rennen. Ein Ex Zagreber beendete dann auch die Minichance auf eine Playoff Teilnahme. Geoff Kinrade traf nach drei Minuten in der Overtime gegen sein Ex Team. Für den Kanadier war dies zugleich der erste Treffer seit seinen Wechsel zu Weihnachten aus Zagreb in den Osten Russlands.
Im Nach hinen stellte sich für Medvescak heraus das auch ein Sieg nicht geholfen hätte. Feierte doch Slovan Bratislava bei Amur Khabarovsk einen 3:2 Sieg im Penaltyschiessen.

Slovan führte dabei in dieser Begegnung gleich zwei Mal. Zuerst brachte Tomas Kundratek sein Team in der 3.Minute in Überzahl in Front, doch diese Führung hielt gerade einmal zwei Minuten. Danach waren auch die Hausherren durch Nikolai Skladnichenko in Überzahl erfolgreich.
48 Sekunden vor der ersten Pause führte Slovan durch Andrej Stastny wieder. Für den 25-Jährigen war dies somit sein vierter Treffer in Folge. Der Schock vom späten Gegentor saß bei Amur aber nicht wirklich tief. Glich der Tscheche Tomas Zohorna doch nach nur 49 Sekunden im Mitteldrittel wieder aus. Bei diesem Spielstand blieb es auch nach 60 Minuten sowie nach der Overtime. Im Shootout war es dann erneut Stastny der den entscheidenden Versuch verwandeln konnte und so immer mehr zur möglichen Playoff Teilnahme für Slovan beitrug.
Slovan Bratislava reist nun zurück wo am Montag gegen Dinamo Riga das letzte Heimspiel des Grunddurchgangs ansteht. Im Playoff Kampf haben die Slowaken nun neun Punkte Vorsprung auf Dinamo Minsk. Damit darf Minsk in den verbleibenden Spielen keine Begegnung nach 60 Minuten verlieren und zugleich müssen drei Spielen nach 60 Minuten gewonnen werden. Die Karten für Slovan stehen also sehr gut um in die Playoffs einzuziehen.