In einem verrückten Spiel gewann Anna Meixner mit den Goldeneyes bei den Torrent in Seattle mit Theresa Schafzahl nach sieben Toren im Schlussabschnitt mit 6:5 in der Overtime. Beide ÖEHV Spielerinnen gelang ein Assist.
Nur fünf Tage nach dem 4:1 Sieg der Goldeneyes im Heimspiel gegen die Seattle Torrent kam es heute in der Climate Pledge Arena, die Heimstätte der Seattle Kraken zum ersten Heimduell der Torrent gegen den zweiten Liganeuling den Vancouver Goldeneyes. Für Anna Meixner und Theresa Schafzahl gab es also ihr zweites direktes Duell für ihre neuen Teams. Anna Meixner konnte zuletzt auch einen Treffer erzielen.
Im heutigen Spiel lief es aber einmal für das Heimteam und damit für Theresa Schafzahl das Spiel nach ihren Wünschen. In der 14.Minute gelang den Torrent auch der etwas glückliche Führungstreffer. Ein Schuss Richtung Vancouver Tor wurde zuerst von einer Goldeneyes Verteidigerin abgefälscht und so konnte Goalie Maschmeyer nur kurz abwehren. Dort stand aber Hilary Knight richtig und staubte zum 1:0 ab. Dies war für die Torrent Kapitänin ihr erster Treffer nach ihrer Verletzungspause. 62 Sekunden vor dem Ende des Startdrittels legten die Torrent nach. Nach einem Anspiel im Drittel von Vancouver kam Anna Wilgren von der blauen Linie zum Schuss und dieser fand den Weg in das Goldeneyes Tor.
Im Mittelabschnitt hatte Vancouver dann gute Möglichkeiten auf den Ausgleich. So rettete in der 28.Minute die Stange das Heimteam vor dem ersten Gegentreffer. Kurz darauf konnte Carly Jackson mit ihren bereits 20.Save in diesem Spiel den ersten Gegentreffer verhindern. Die Schlussphase in diesem Drittel wurde dann richtig spektakulär. Zuerst rettete für das Heimteam erneut die Stange doch 54,9 Sekunden vor der Sirene trafen die Goldeneyes doch. Jenn Gardininer sprintete dabei gleich drei Torrent Verteidigerinnen auf und davon und bezwang in der Folge Carly Jackson im direkten Duell zum ersten Mal.
Nun gab es Strafen auf beiden Seiten und bei 4 gegen 4 Spielerinnen war es Danielle Serdachny die beinahe den zwei Tore Vorprung für die Seattle Torrent wieder herstellen konnte. So ging es mit der knappen 2:1 Führung für Theresa Schafzahl in die zweite Pause.
Die dritten 20 Spielminuten hatten es dann aber so richtig in sich. Hannah Miller sorgte in der 44.Minute für den Ausgleich und sechs Minuten später führten die Goldeneyes durch Jenn Gardiner sogar das erste mal in diesem Spiel. Diese Führung hielt aber gerade einmal 39 Sekunden, den da wurde Kristin Campbell die im zweiten Drittel für Emerence Maschmeyer ind Goldeneyes Tor kam ihren ersten Gegentreffer durch Cayla Barnes und nur 62 Sekunden später führten die Torrent bereits wieder. Dabei sorgte Theresa Schafzahl mit ihren achten Assist für den zweiten Treffer von Anna Wilgren in dieser Begegnung. Zu Beginn der 57.Spielminute riskierten die Goldeneyes bereits alles um ev. noch im Playoff Rennen bleiben zu können. Musste doch für das Team von Anna Meixner ein Sieg nach 60 Minuten her. Dies nutzte Danielle Serdachy auch zur 5:3 Führung der Seattle Torrent. Der erste Sieg gegen die Golden eyes war dies für Seattle aber trotzdem nicht. In der 19.Spielminute leitete Anna meixner mit ihren dritten Assist den vierten Goldeneyes Treffer durch Jenn Gardiner ein und zwei Sekunden vor dem Ende glich Hannah Miller mit ihren zweiten Tor im Spiel sogar für Vancouver noch aus. Dies war aber für die Goldeneyes in Sachen Playoffs zu wenig. Am Ende gab es durch Jenn Gardiner mit ihren vierten Tor in diesem Spiel, die damit auch einen neuen PWHL Rekord aufstellen konnte, doch noch einen Sieg der Vancouver Goldeneyes.
Für beide Österreicherinnen in der PWHL ist damit klar das es heuer keine Post-Season geben wird.
Die heute erneut siegreiche Anna Meixner im Goldeneyes Dress stand 13:03 Minuten auf dem Eis und konnte neben ihren Assist auch einen Torschuss abgeben. Die Salzburgerin konnte damit erstmals in ihrer PWHL Karriere in zwei Spielen in Folge einen Scorerpunkt erzielen. Ihre steirische ÖEHV Teamkollegin war 18:15 Minuten auf dem Eis wobei sie neben ihren Assist drei Torschüsse abgab. Scoring punkt mässig war der Transfer für die Weizerin aus Boston nach Seattle sicher gut. Erzielte sii mit dem heutigen Scorerpunkt mit (2+2) Punkten in ihren neun Spielen für Seattle gleich viele Punkte als in den 19 Spielen zuvor für Boston.