2:0 Serienführung für die Graz 99ers im Finale der ICEHL

Hocheffiziente 99ers siegen heute in Bruneck gegen die Pustertaler Wölfe mit 5:1 durch einen bärenstarken Nicolas Wieser und vier Verteidigertoren.

Mit einem 5:1 im Gepäck kamen die Graz 99ers nach Bruneck und mit Manuel Ganahl feierte heute auch ein Murstädter ein Jubiläum. Der gebürtige Vorarlberger bestritt heute sein 900. Ligaspiel. Wie schon in Spiel eins in Graz starteten die Mannen aus der Kurstadt mit der 1:0 Führung in die Partie. Kotkansalo zog ab und überwand Goalie Pasquqle bereits in der dritten Minute mit dem Führungstreffer. Rueschoff knallte die Scheibe nur kurze Zeit später an die Stange und in Minute sieben gab es die erste, wenn auch sehr kleinliche Strafe gegen Graz, wegen sechs Mann am Eis. Wieser musste in dieser Unterzahl einmal einen Topsave auspacken, doch es blieb bei der Führung. In der 13. Minute rettete dann wieder die Stange, als die Scheibe durch die Füsse von Wieser nicht den Weg in die Maschen fand. Kurz darauf dann Swaney mit dem Turnover, aber Pasquale war zur Stelle. Eine weitere Strafe für Graz durch Vela blieb ohne große Möglichkeiten für die Wölfe uns so ging es mit dem 1:0 für die Gäste zum ersten Mal in die Kabine.  

Pustertal kam mit Volldampf aus der Pause und hatte gleich zum Start viele Schüsse auf den Kasten von Wieser doch der hielt dem Druck stand und ließ keine einzige Scheibe durch. Die erste gute Möglichkeit auf Seiten der Grazer hatte dann Huber in der 25. Minute. Drei Minuten später musste Glira auf Seiten des HCP auf die Strafbank und diese Überzahl nutzten die 99ers eiskalt zum 2:0 durch Hora. Bailen legte in der 34. Minute mit einem Hammer von der blauen Linie nach, als er perfekt von Schiechl bedient wurde der das Bully gewann. In der 38. Minute musste dann Stapelfeld in die Kühlbox, doch Pustertal hatte außer einem Metalltreffer keine nennenswerten Aktionen. Als dann Rueschoff bei eigener Überzahl ein unnötiges Foul beging, folgte die Bestrafung der Grazer postwendend und eiskalt. Anders Koch, der heute wieder im Lineup stand,  zog ab und dübelte das Hartgummistück in die Kreuzecke, so das Pasquale keine Chance hatte. 

Gleich zum Start des Schlussdrittels gab es eine Schrecksekunde für alle in der Intercable Arena, als Kevin Conley einen Schlagschuss des eigenen Spielers mitten ins Gesicht bekam weil er vor Pasquale den Screen machen wollte. Nick Swaney machte dann in der 52. Minute das 5:0 und vier Minuten vor Ende gelang Almquist doch noch der Ehrentreffer für das Heimteam. Damit geht es für Graz mit 2:0 zurück in die Steiermark und die Merkur Arena wird am Sonntag mit Sicherheit brennen.