Die Vienna Capitals gewinnen ihren Home-Opener

Spielerisch gute Vienna Capitals mussten gegen Fehervar AV19 bis in das Shootout um am Ende doch den verdienten 3:2 Sieg einfahren zu können.

Die Vienna Capitals gingen mit dem 5:4 Sieg in Innsbruck in ihren Home Opener dieser jungen ICEHL Saison. Die Verletzungsliste leert sich langsam und so fehlte bei den Wienern weiter Schnetzer, Nogier und Komarek.
Der heutige Gegner aus Szegesfehervar hatte in den ersten beiden Spielen ebenfalls so ihre Probleme mit verletzten Spielern. Wie schon in der Testphase gaben die Teufel in der ersten Runde gegen Linz zusätzlich eine Führung aus der Hand. Am Ende reichte es aber zu einem Overtime Sieg. Gegen Olimpija Ljubljana musste AV19 unter ihren neuen Head Coach Tted Dent eine recht klare 2:6 Heimniederlage hinnehmen.

Adam Reideborn #39, ICEHL Round 3 Vienna Capitals – Fehervar AV19, Neuro.io Arena, © Andreas Robanser / Puckfans.at

Beide Teams starteten recht zügig in dieses Spiel wobei die Capitals ihrerseits spielerisch klar mehr vorzuweisen hatten als die Teufel aus Ungarn. Richtige Torchancen ergaben sich aber lange keine. Simon Bourque war es dann der zur Mitte des Startdrittels die erste ganz große Chance vorfand, sein Schuss ging aber ganz knapp über das Tor von Fehervar AV19.
Von den Ungarn war recht wenig in der Offensive zu sehen, erst in ihren ersten Überzahlspiel wurde Adam Reideborn durch Rasmus Kulmala und Csanád Erdély geprüft. Der Schwede konnte aber noch nicht bezwungen werden. Eine Minute nachdem die Wiener wieder vollzählig waren hieß es durch Anze Kuralt dann aber doch 1:0 für Fehervar AV19. Die Capitals spielten aber ihr Spiel weiter und dies führte in der 18.Minute ebenfalls einmal zu einem Überzahlspiel. Dies gelang den Wienern richtig gut und nach einer herrlichen Kombination war es Jakob Lilja der nach nur 40 Sekunden Powerplay zentral stehend mit seinem ersten Treffer für seinen neuen Klub den Ausgleich erzielen konnte. Mit diesem 1:1 ging es auch erstmals in die Kabinen.

Bence Paterka #11, Sam Antonitsch #76, Lukas Zach-Kiesling #11, Viktor Persson #37, ICEHL Round 3 Vienna Capitals – Fehervar AV19, Neuro.io Arena, © Andreas Robanser / Puckfans.at

Nach Wiederbeginn hätten die Teufel aber erneut vorlegen können als in der 24.Minute Lorenz Lindner die Notbremse zog und es so einen klaren Penalty Shot für FehervarAV19 gab. Diesen Versuch von Justin MacPherson wurde aber von Adam Reideborn mit einem Save zunichte gemacht. Die Vienna Capitals konnten aber nun im Gegensatz zum Startdrittel mehr Druck aufbauen und so schnürten sie die Gäste immer wieder vor ihren eigenen Tor fest doch der Führungstreffer sollte nicht gelingen und so schlugen die Teufel in der 36.Minute durch Bence Paterka wieder zu. Erneut gab die Wiener Defensive dabei den Gästen zu viel Platz.
Lange hielt dieser Vorsprung aber nicht, nach nur 21 Sekunden musste Hari auf Seiten der Ungarn auf die Strafbank und wieder zauberten die Caps im Powerplay und so erzielte Shane Gersich nur 48 Sekunden nach dem 1:2 nach einem Zuckerpass von Jérémy Grégoire den raschen Ausgleich. Damit hieß es auch nach 40 Spielminuten Unentschieden.

Shane Gersich #10, Roland Kiss #17, Bence Paterka #11, ICEHL Round 3 Vienna Capitals – Fehervar AV19, Neuro.io Arena, © Andreas Robanser / Puckfans.at

In den dritten 20 Spielminuten versuchten die Vienna Capitals wieder mit viel Ruhe das Spiel für sich zu entscheiden doch immer wieder wirklte das ganze etwas zu Brav und so wurde die Fehervar Defensive um den ebenfalls sicher agierenden Goalie Rasmus Reijola recht selten wirklich gefordert.
Fehervar AV19 ihrerseits wartete geschickt und kam wenn durch Schüsse aus der Distanz zu Möglichkeiten. Ein schlimmer Fehlpass vor dem eigenen Tor hätte fünf Minuten vor Spielende aber beinahe die erneute Führung der Gäste gebracht doch Trevor Cheek setzte seinen Abschluss knapp rechts am Wiener Tor vorbei. Eine Minute später war dann der Puck aber im Fehervar Tor doch da das Gehäuse scheinbar bereits verschoben war und auch der Pfiff ertönte musste der Videobeweis her. Dieser bestätigte die Endscheidung kein Tor.

Rasmus Reijola #45, Scott Kosmachuk #17, ICEHL Round 3 Vienna Capitals – Fehervar AV19, Neuro.io Arena, © Andreas Robanser / Puckfans.at

Die Schlussphase hatte es sich dann in sich, zuerst drückten die Wiener und bei einem Break durch Csanád Erdély musste Adam Reideborn klären. Jérémy Grégoire und Jakob Lilja hatten dann in den Schlusssekunden noch die Möglichkeiten auf den späten Siegestreffer doch es ging in die Overtime. Dort bgab es für beide Teams Chancen wobei Adam Reideborn nach einem schlechten Wechsel gegen Kristof Németh mit einem spektakulären Save klären musste. Auf der anderen Seite war es dann Scott Kosmachuk mit einem guten Versuch. Dann war Adam Reideborn gegen János Hári wieder gefragt. Der Schwede war dann noch zwei weitere male im Mittelpunkt und so ging eine sehr ereignisreiche Verlängerung ohne Treffer zu ende. Da Reideborn beide versuche hielt und Scott Kosmachuk und Shane Gersich trafen gab es am Ende doch noch einen Home-Opener Sieg der Vienna Capitals.

Photo Gallery ICEHL Round 3 Vienna Capitals – Fehervar AV19 3:2 SO