Die AlpsHL ist kein Kindereishockey

Nikita Bloch #10, IIHF U18 World Championship 2026, Vladimír Dzurilla Arena, Bratislava, © Puckfans.at / Andreas Robanser
Der 17-jährige Nikita Bloch kämpft mit der DEB U18 Nationalmannschaft an der U18 WM in Bratislava um den Klassenerhalt. Puckfans.at sprach mit dem Red Bull Akademie Spieler.

Nikita Bloch gelang heuer erstmals der Sprung in den U18 Weltmeisterschaftskader des DEB für die IIHF U18 Worlds. Dabei läuft es für das Team nicht so gut. Nach einem 1:7 zum Auftakt gegen Schweden, das noch zu erwarten war und der Stürmer dabei auch seinen ersten Treffer erzielen konnte gab es im zweiten Spiel gegen Aufsteiger Dänemark eine etwas überraschende Niederlage. Den Grund für diese Niederlage sieht Nikita Bloch vor allem daran das man sehr viel Zeit mit Penalty Killing verbringen musste. Nun wartet noch Tschechien und die USA und dies führt wohl am Ende des Grunddurchgangs in das Relegationsspiel. Nikita Bloch zeigt hier aber seine richtige Einstellung: Wir werden alles dafür geben das wir hier drinnen bleiben unser Ziel ist in dieser IIHF Top Division zu bleiben. Dafür müssen wir unser bestes geben.“
Seine bisherige Karriere läuft aber für den 17-Jährigen recht gut. 2023 entschied sich der Stürmer aus Krefeld an die Red Bull Eishockey Akademie zu wechseln.
„Ich habe gehört das die Red Bull Eishockey Akademie sehr gut sei und das man sich dort sehr gut entwickeln könne. Darum, und für meine weitere Karriere habe ich mich für Salzburg entschieden und ich habe mich auch gut entwickelt.“
In dieser Saison kam der Deutsche Nikita Bloch auch erstmals und zum Großteils für Salzburg in der AlpsHL zum Einsatz.
Der 17-Jährige sieht viele Vorteile wenn man als junger Spieler in der AlpsHL zum Einsatz kommt: „Es ist ein sehr körperliches Eishockey gespielt. Es wird eben Erwachsenen Eishockey gespielt und nicht so herum geplänkelt wie im Nachwuchseishockey oft der Fall ist.“

Luca Bærentsen #9, Nikita Bloch #10, Anton Emil Wilde Larsen #1, IIHF U18 World Championship 2026 DEN – GER, Vladimír Dzurilla Arena, Bratislava, © Puckfans.at / Andreas Robanser

In seinen 26 Spielen im Grunddurchgang konnte er mit 5 (2+3) Punkten auch einen Teil am Gewinn der Salzburger des AlpsHL Grunddurchgang beitragen.
Im Finale kam er dann in allen Spielen zum Einsatz wo er je ein Tor und einen Assist beisteuern konnte. Im Viertelfinale war dann aber gegen Gröden nach fünf Spielen Schluss.
Das Ausscheiden in den Playoffs gegen Gröden (den späteren Champion) war für ihn und das Team sehr bitter, ging man doch als Grunddurchgangssieger in die Post Season: Man muss auch sagen das Gröden eine echt bessere Mannschaft war und es sehr harte Spiele waren.
Über seine langfristigen Ziele hat der 17-Jährige noch nicht wirklich nachgedacht: Ich versuche auf alle Fälle den besten Weg für mich zu suchen und dafür mein bestes zu geben.