Mit der 2:3 OT Niederlage bei Fehervar AV19 muss sich Bozen erstmals seit der Runde 11 wieder geschlagen geben. Graz99ers bezwingen den EC KAC.
Hydro Fehérvár AV19 setzte sich in einem umkämpften Heimspiel gegen HCB Südtirol Alperia mit 3:2 nach Verlängerung durch und fügte dem Tabellenführer die erste Niederlage nach fünf Siegen in Folge zu. Nach einem torlosen Auftaktdrittel brachte Matt Bradley die Foxes in der 29. Minute in Führung. István Terbócs glich kurz vor der zweiten Pause im Powerplay aus, ehe Daniel Mantenuto die Gäste im Schlussabschnitt erneut in Front schoss. Doch Fehérvár schlug zurück: Anže Kuralt stellte in der 54. Minute auf 2:2 und erzwang damit die Verlängerung. Dort avancierte Justin MacPherson nach 62:19 Minuten zum Matchwinner. Für die Ungarn war es der zweite Sieg in Folge, womit sie sich mit 21 Punkten auf den neunten Tabellenplatz verbesserten. Bozen nahm immerhin einen Punkt mit und führt die Tabelle nun alleine an.
Die Moser Medical Graz99ers feierten vor 4.126 Zuschauern im ausverkauften Merkur Eisstadion einen verdienten 3:1-Heimsieg gegen den EC-KAC. Die Grazer bestimmten über weite Strecken das Geschehen, mussten sich aber bis zur 36. Minute gedulden, ehe Josh Currie im Powerplay die Führung erzielte. Im Schlussdrittel sorgte Kevin Conley mit einem Doppelpack innerhalb von nur 90 Sekunden für die Vorentscheidung. Tobias Sablattnig verkürzte in Unterzahl zwar noch auf 1:3, doch die Gastgeber brachten den Vorsprung über die Zeit. Torhüter Nico Wieser überzeugte ebenso wie die Grazer Defensive. Zudem feierte Tim Harnisch sein Saisondebüt. Mit dem Erfolg revanchierten sich die 99ers für die 2:6-Niederlage im ersten Saisonduell und zogen mit 27 Punkten mit dem fünftplatzierten KAC gleich.
PHOTO GALLERY ICEHL ROUND 17 MOSER MEDICAL GRAZ 99ERS – EC KAC 3:1
Der HC Falkensteiner Pustertal setzte seinen Erfolgslauf fort und bezwang EC Red Bull Salzburg mit 3:1. In der ersten Begegnung seit dem Viertelfinalduell der vergangenen Saison gingen die Wölfe durch Gerry Fitzgerald in der 17. Minute im Powerplay in Führung. Greg DiTomaso erhöhte im Mitteldrittel ebenfalls in Überzahl auf 2:0, ehe Fredrik Claesson Salzburg kurz vor der zweiten Pause zurück ins Spiel brachte. Cole Bardreau sorgte in der 53. Minute für die Entscheidung. Pustertal feierte damit den fünften Sieg in Serie und verbesserte sich mit 29 Punkten auf den vierten Tabellenplatz. Für Salzburg war es hingegen die erste Niederlage unter dem neuen Trainerteam um Teemu Levijoki nach zuvor vier Siegen in Folge.
Olimpija Ljubljana setzte sich vor heimischem Publikum mit 3:1 gegen die Vienna Capitals durch und festigte damit den dritten Tabellenplatz. Nathanael Halbert brachte die Slowenen in der 15. Minute in Führung. Im Mitteldrittel gelang Sam Antonitsch der Ausgleich für die Wiener, doch Ljubljana hatte im Schlussabschnitt die passende Antwort parat. Terrence James Brennan stellte in der 44. Minute im Powerplay auf 2:1, ehe Joshua Lawrence mit einem Empty-Net-Treffer den Endstand fixierte. Olimpija feierte damit den dritten Sieg in Folge und hält nun bei 32 Punkten. Die Capitals mussten hingegen ihre vierte Niederlage hintereinander hinnehmen und bleiben mit 20 Punkten auf Rang elf.
Der Milano Hockey Club meldete sich nach vier Niederlagen in Folge eindrucksvoll zurück und feierte gegen Pioneers Vorarlberg einen 7:3-Heimsieg. Die Italiener legten einen furiosen Start hin und führten bereits nach dem ersten Drittel mit 4:0. Dante Hannoun, David Lindquist, Chad Pietroniro und Tory Dello sorgten früh für klare Verhältnisse. Im Mitteldrittel verkürzten die Gäste durch Noah Serdachny und Roni Allen auf 2:4, doch Nicholas Saracino und Blake McLaughlin stellten den Vier-Tore-Vorsprung wieder her. Marcus Kallionkieli traf im Schlussabschnitt für die Pioneers, ehe Mikael Frycklund per Empty-Net-Tor den Schlusspunkt setzte. Milano verbesserte sich mit 23 Punkten auf den achten Tabellenplatz. Die Pioneers warten hingegen auch nach 17 Saisonspielen auf ihren ersten Sieg.