Tschechien, Deutschland, USA und die Schweiz warten bei den IIHF Womens Worlds in Dänemark vier Top Teams auf das ÖEHV Team. Ein Blick auf die Weltranglisteplatzierten 3. Tschechinnen.
Das österreichische Frauennationalteam macht sich heute auf den Weg nach Esbjerg wo man ihre Gruppenspiele der Womens Worlds bestreiten wird. Dort werden am Freitag die Tschechinnen als erstes Team den ÖEHV Frauen gegenüberstehen.
Diese erreichten bei den letzten drei Weltmeisterschaften jeweils das Semifinale, am Ende gab es nach dem dritten Platz 2023 aber zweimal im Bronzespiel zweimal eine Niederlage. Die Niederlage beim letzten Spiel um Platz 3 war für die Tschechinnen aber besonders bitter. So verlor man am Heimturnier in Pardubice gegen Finnland erst mit 3:4 nach Verlängerung.
Eine Medaille ist für die Tschechinnen deshalb auch in Dänemark das angestrebte Ziel.

Die Formkurve des tschechischen Teams zeigte zuletzt stark nach oben. So konnte mit einem 7:2 Sieg zum Turnierende und dem 4:1 Sieg gegen ihre Angstgegnerinnen Finnland gleich 11 Tore erzielt werden. Und so beendete man das zweite Vorbereitungsturnier nach dem man zuvor in drei der vier Spielen nicht getroffen hatte mit zwei klaren Erfolgen.
Neu als Head Coach der Tschechinnen ist der erfahrene 55-jährige Brian Idalski. Dieser war in der abgelaufenen Saison auch der Head Coach von Anna Meixner bei den Vancouver Goldeneyes. In dieser Saison machte der US Amerikaner aber einen Schritt zurück und trainiert das Team der Syracuse University in der NCAA wo er nun der Trainer von ÖEHV Verteidigerin Laura Leitner ist.
Brian Idalski scheint mit seinem Weg auf der richtigen Spur zu sein: „Die Mannschaft gewinnt allmählich an Selbstvertrauen, wir machen Fortschritte. Wir haben zwar noch einen langen Weg vor uns, aber die Tatsache, dass wir noch so viel Entwicklungspotenzial haben, ist eine große Ermutigung für uns. Wir verbessern uns mit jedem Spiel, was will man mehr.“

Der US Amerikaner hat bei der Team Nominierung aber auch für eine Überraschung gesorgt so sind mit Tereza Vasisova, die bei den Vancouver in der abgelaufenen Saison einen halben Scorerpunkt erzielen konnte und ihre neue Teamkollegin bei den Goldeneyes Verteidigerin Dominika Laskova nicht mit dabei.
Trotzdem stehen im tschechischen Kader noch immer mit den beiden Verteidigerinnen der Seattle Torrent
Noemi Neubauerova und Aneta Tejralová sowie Daniela Pejsova von PWHL Liganeuling San Jose und den Stürmerinnen
Sturm Kristýna Kaltounková (New York Sirens) Natálie Mlynková (San Jose), Katerrna Mrazova (Ottawa Charge) insgesamt sechs PWHL Spielerinnen im Kader.
14 Spielerinnen waren im Februar auch bei den olympischen Spielen in Mailand mit dabei. Sieben Spielerinnen sind neu im Team.