Die USA siegen gegen Ungarn am Ende zu hoch aber verdient 7:3. Dennoch war Ungern kein einfacher Gegner.
Die USA haben ihre Pflichtaufgabe gegen Ungarn erfüllt, mussten dafür aber mehr arbeiten, als es das 7:3-Schlussresultat vermuten lässt. Nach einem 2:0 im ersten Drittel schien die Partie früh in die erwartete Richtung zu kippen, doch Ungarn blieb unangenehm, bissig und nutzte immer wieder Momente, in denen die Amerikaner zu locker wurden.
Im Mitteldrittel erhöhten die USA zwar weiter und stellten mit drei Treffern die Weichen endgültig auf Sieg, doch Ungarn kam ebenfalls aufs Scoreboard und verhinderte damit, dass das Spiel komplett zur amerikanischen Einbahnstrasse wurde. Gerade in einzelnen Umschaltmomenten zeigte der Aussenseiter, dass er mehr zu bieten hatte als reine Schadensbegrenzung.
Auch im Schlussdrittel blieb Ungarn hartnäckig. Zwischen dem 6:3 und dem späteren 7:3 hätte die Partie sogar noch deutlicher werden können: Ein weiterer amerikanischer Treffer wurde zunächst wegen eines möglichen hohen Stocks überprüft und gegeben, danach aber nach einer erfolgreichen Coaches Challenge Ungarns wegen Offside wieder aberkannt. Statt 7:3 blieb es damit vorerst beim 6:3.
Am Ende steht trotzdem ein verdienter 7:3-Erfolg der USA. Die Amerikaner hatten über die gesamte Partie mehr individuelle Qualität, mehr Tempo und die bessere Effizienz. Ungarn verkaufte sich aber teuer – und machte aus einer auf dem Papier klaren Angelegenheit zumindest phasenweise ein Spiel, bei dem die USA nicht einfach mit halber Kraft durchgleiten konnten.
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