Schweden zu abgeklärt für die Dänen

Lucas Raymond #13, Oliver Ekman-Larsson #23 IIHF World Championship 2026 DEN – SWE, BCF Arena, Fribourg © Hockeyfans.ch / Christoph Perren
Die Schweden konnten dank einem starken Mittelabschnitt das Spiel gegen Dänemark vorentscheiden und holen damit die ersten drei Punkte.

Dänemark und Schweden waren zu Beginn des Spiels auf Augenhöhe und die Dänen zuerst näher an der Führung. Der Schuss von Verteidiger Malte Setkov landete in der siebten Minute aber am Pfosten. Wenig später versuche es Oliver Kjaer aus der Drehung. Arvid Söderblom im Tor der Schweden parierte.

Die Dänen waren nun gar etwas besser als die Schweden. Aber es waren die Tre Kronor, die in der zehnten Minute in Führung gingen. Viggo Björck überliess an der blauen Linie Mattias Ekholm, der einfach mal draufschoss und Mads Sogaard ein erstes Mal bezwang. Schweden hätte fast verdoppeln können, doch Sogaard rettete mit einer riesigen Parade. Für die Dänen kam Christian Wejse angerannt, doch, anstatt den Puck ins Tor zu bringen, landete Wejse selbst drin.

Die erste Strafe des Spiels war fällig und es traf einen Schweden. Ausser dem Schuss von Joachim Blichfeld hatte Söderblom nicht viel abzuwehren. Bei numerischem Gleichstand erhöhten die Tre Kronor dann das Score auf 2:0 durch Oliver Ekman-Larsson.

Schweden konnte noch mit einem Mann mehr in den Mittelabschnitt starten. Ekholm vergab aus bester Position und so fiel das 3:0 noch nicht in diesem Powerplay. Dafür aber wenig später. Zuerst hätte Dänemark aber noch das 1:2 erzielt, doch es zählte aufgrund eines vorangegangenen Fouls nicht. Die Strafe wurde ausgesprochen und durch Lucas Raymond mit dem 3:0 gleich doppelt bestraft. Bitterer Moment für die Dänen.

Nun lief alles für Gelb-blau. Jakob Silfverberg tritt in die Zone ein und zog unter Bedrängnis aus dem Handgelenk ab und erwischte Sogaard auf der Fanghandseite. 0:4. Beinahe hätte Raymond kurz vor Spielhälfte die lasche Defensivarbeit der Dänen nochmals bestraft, doch Sogaard war zur Stelle.

Dänemark kam in der 32. Minute zum nun regulären ersten Treffer. Die Strafe gegen Carl Grundstrom dauerte gerade mal vier Sekunden, ehe Nick Olesen das Bully gewann und schliesslich Joachim Blichfeld mit einem Blueliner auf 1:4 verkürzte.

Eine erneute Strafe gegen Dänemark wurde wieder gnadenlos bestraft. Zuerst scheiterte Lucas Raymond an der Querlatte, dann vollendete der Youngster Viggo Björck zum 5:1. Mit diesem Zwischenstand ging es in den Schlussabschnitt.

Der Schlussabschnitt war von Strafen auf beiden Seiten geprägt. Oskar Sundqvist, Nick Olesen und Christian Wejse wurden allesamt für ihre übertriebene Härte an zwei verschiedenen Schauplätzen zur selben Zeit bestraft. Weil Linus Karlsson Sekunden später einen Stockschlag an Goalie Sogaard verursachte, ging es in der 47. Minute mit 4 gegen 4 weiter.

Schweden nahm sich mit unnötigen Strafen selbst den Schwung raus. Den Dänen wird es recht sein, auch wenn ein 4-Tore-Vorsprung acht Minuten vor Schluss gegen Schweden kaum noch aufzuholen ist. Für ein bisschen Resultatkosmetik könnte es aber reichen. Und siehe da, Dänemark verkürzte durch Mikkel Aagaard auf 2:5.

Schweden drückte nochmals aufs Gas und netzte zum 6:2 ein. Der Puck wurde von Felix Scheel mit dem Schlittschuh ins eigene Tor abgelenkt. Dabei blieb es.