Mit dem 3:2 Sieg bei Ak Bars Kazan gelingt es Lokomotiv Yaroslavl wie schon im Vorjahr den KHL Gagarin Cup zu gewinnen.
Der Titelverteidiger zog mit Siegen über Spartak Moskau, Salavat Yulaev und Avangard Omsk in die Finalserie ein. Dabei beendete man Runde 1 und 2 mit einen Sweep. Gegen Avangard Omsk benötigte man dann die volle Anzahl an sieben Spiele um zum vierten mal in eine Finaserie einzuziehen. Dies gelang trotz 1:3 Serienrückstand gegen Avangard Omsk und somit stand Avangard Trainer Bob Hartley mit diesem Sieg gegen sein KHL Ex Team erneut in einer Gagarin Cup Finale. Ganz einfach war dieses Spiel 7 für Lok aber nicht, so wurde es mit 88:31 Minuten zugleich zum längsten Spiel 7 in der KHL Geschichte bis der entscheidende Treffer für Lok durch Maxim Berjozkin gelang.
Finalgegner Ak Bars Kazan schlug in Runde 1 Traktor und nach einem Sweep über Dynamo Minsk zog man mit einen 4:1 Sieg gegen Metallurg Magnitogorsk erstmals seit 2023 wieder in eine Finalserie ein.
Diese Finalserie gab es zuletzt vor 17 Jahren wobei sich Ak Bars kazan in sieben Spiwlen durchsetzten konnte.
Game 1 dieser Serie ging mit einem 3:1 Heimsieg an Lok wobei Alexander Radulov das erste Finaltor erzielen konnte.
In Spiel zwei schlug Ak Bars Kazan in Yaroslavl zurück und feierte dabei gelang Ilya Karpukhin in seinem 500.KHL Spiel der 1:0 Treffer für Kazan. Am Ende hieß es gleich 5:1 für die Gäste wobei mit Mitchell Miller erstmals ein Verteidiger einen Hattrick erzielen konnte.
Im ersten Spiel in Kazan holte sich Lokomotiv aber mit einem 4:1 Auswärtssieg das Heimrecht in der Serie wieder zurück und Ak Bars Kazan gelang der erneute Serienausgleich. Im bisher knappsten Spiel feierte Ak Bars nach einem 0:1 Rückstand durch Artyom Galimov und Alexander Chmelevski noch einen 2:1 Heimsieg.
Nun ging es wieder nach Yaroslavl wo der Kanadier Byron Froese mit zwei Toren hauptverantwortlich für den 4:1 Heimsieg von Lokomitiv war.
Gestern Abend hatte der Titelverteidiger also die Möglichkeit den Sack in Kazan zu zumachen und den Pokal wieder mit nach Yaroslavl mitzunehmen. Zwei Tore des erst 19-jährigen Yegor Surin brachte Lok im Startdrittel auch eine 2:0 Führung und Maxim Shalunov traf in der 53.Minute sogar zum 3:0 doch dies war noch nicht die Entscheidung da Nathan Todd zwei Minuten später und Nikita Lyamkin das Heimteam zurück brachte. Am Ende reichte es für Ak bars aber nicht mehr für den Ausgleich und so sicherte sich Lok den erneuten Gagarin Cup Champion Titel.
Für Lok war es nach dem Gewinn im letzten Jahr unter Trainer Igor Nikitin der zweite Titel in Folge. Bob Hartley krönt sich seinerseits nach dem Gewinn mit Avangard Omsk 2021 zum zweiten mal zu einem Gagarin Cup Gewinner.