Im Interview mit dem ICE Hockey League Geschäftsführer Christian Feichtinger geht es um die Champions Hockey League, die abgelaufene ICEHL Playoffs sowie über Mailand und Feldkirch.
Im Zuge der Champions Hockey League Auslosung ergab sich für Puckfans.at auch ein kurzes Interview mit ICEHL Geschäftsführer Christian Feichtinger zu führen. Für Christian Feichtinger ist die Champions Hockey League ein wichtiger Bestandteil: „Wir sind vom ersten Tag mit dabei, durften mithelfen das ganze Projekt auf die Beine zu stellen und deshalb glaube ich ist das ein guter internationaler Spielplatz für unsere Topmannschaften.“
Feichtinger sieht es auch als sehr wichtig an eine internationale Liga zu haben. „Das wir als ICE Hockey Liga genau so viel Startplätze haben wie Schweden, Finnland und die anderen Top Nationen macht und froh und stolz.“
Christin Feichtinger freut sich über den neuen Meister doch er ergänzt auch das man als Liga nicht angetan oder zu beurteilen hat ob der eine oder der andere Meister besser wäre. Die Graz99er sieht der ICEHL Geschäftsführer als eine neue Geschichte wobei vielleicht auch eine neue Ära beginnen könnte. „Graz hat eine gute Saison gespielt und das beste Gesamtpacket auf das Eis gestellt. Die Meisterfeierlichkeiten haben gezeigt welches Potenzial in Graz oder in der Steiermark ist.“
Die schöne runde Saison brachte den Graz99ers damit auch die erste Champions Hockey League Teilnahme als Meister und so glaubt Christian Feichtinger konnte die abgelaufene Saiso für die Graz99ers nicht besser verlaufen.
Überhaupt zeigt sich Feichtinger über die abgelaufenen Playoffs begeistert. „Es war sehr positiv zu sehen, es war eine tolle Final Serie die leider zu kurz war aber grundsätzlich glaube ich das es eine tolle Werbung für den Eishockeysport war.“ Zusätzlich seinen erstmals alle vier ICEHL Nationen im Semifinale vertreten. „Dies hat vielen gefallen anderen vielleicht nicht so, aber am Ende glaube ich hat das beste Team gewonnen und so gratuliere ich den Graz99ers nochmals zum Titelgewinn.“
Vom beginnenden Sommer spürt der Liga Geschäftsführer außer den warmen Temperaturen der letzten Tage nicht sehr viel. Die ICE Hockey Liga bedeutet mittlerweile 12 Monate Arbeit so Christian Feichtinger.
Anfang Juni die Generalversammlungen der ICE Hockey League und anschließend die Generalversammlung der Champions Hockey League statt.
Bei der ICE Generalversammlung wird es auch über eine mögliche Aufnahme eines Eishockeyklubs aus Mailand zum Thema stehen aber auch die Pioneers Vorarlberg werden sicher ein Thema sein.
Laut Christian Feichtinger wird in Mailand bereits an der Halle gebaut: Die Arbeit ist dort auf dem Weg; so Feichtinger zum möglichen neuen Standpunkt. Bei der Generalversammlung werden die bestehenden ICE Vereinen entschieden ob ein weiterer Klub dazu kommt und die Liga quasi mit einem dritten italienischen Verein erweitert wird.
Die derzeitige Situation in Feldkirch kann laut Christian Feichtinger nur von den Pioneers beantwortet werden. „Gegenüber der Liga wurden bisher alle Vorgaben erfüllt, wobei dies wirtschaftliche Vorgaben sind. Ob die Finanzierung für die Saison 2026 – 2027 besteht und wirklich zustande kommt werden wir in den nächsten Tagen wissen“; so der ICE Geschäftsführer über die Lage der Pioneers Vorarlberg. Er fügte aber ein weiteres mal hinzu: Wirklich ehrlich und gut können dies im Moment aber nur die Kollegen in Feldkirch selber beantworten.“