Linz gewinnt auch in Pink

Die Black Wings Linz gewinnen in Pink gegen den HC Innsbruck mit 4:2. Co Tabellenführer Bozen feiert späten Sieg. Salzburg erstmals unter den Top 6.

Beim Pink-Ribbon-Spiel gegen den HC Innsbruck legen die Steinbach Black Wings Linz in ihren pinken Dressen einen Traumstart hin und gingen durch Stefan Gaffal , Brady Shaw und Oskar Maier früh mit 3:0 in Führung. Die Haie aus Innsbruck kämpften sich im zweiten Drittel durch Michael Kernberger und Nikita Scherbak innerhalb von nur 61 Sekunden zwar zurück und lagen so ab der 27.Minute nur noch einen Treffer zurück. In einem umkämpften Schlussdrittel blieb Linz die coolere Mannschaft und als Shawn St-Amant 48 Sekunden vor dem Ende zum 4:2 ins leere Innsbrucker Tor traf war der achte Heimsieg in Folge fixiert.

Bozen revanchierte sich beim VSV für die Niederlage in der Verlängerung Anfang Oktober in Villach. Die Kärntner gingen im ersten Drittel in Führung, die Foxes drehten die Partie im Mitteldrittel. Kevin Hancock glich für Villach aus, ehe Cole Schneider gut vier Minuten vor dem Ende den Siegtreffer erzielte.

Erstmals unter den Top 6 in dieser Saison ist Red Bull Salzburg zu finden. Salzburg hat auch das vierte Spiel unter Trainer Teemu Levijoki gewonnen. Gegen die Vienna Capitals trafen beide Teams zunächst im Powerplay, ehe Ty Rattie im Schlussdrittel das Siegtor erzielte. Für die Capitals war es die dritte Niederlage in Folge.

Dies war aber nur durch die Niederlage der Graz99ers bei Ferencvarosi TC in Budapest möglich. FTC-Telekom beendete mit dem Sieg gegen Graz zugleich eine Serie von drei Niederlagen, musste dafür aber in die Verlängerung. Die Ungarn führten im Mitteldrittel bereits mit drei Toren, doch der Meister verkürzte noch vor der zweiten Pause und kam im Schlussdrittel heran. 63 Sekunden vor dem Ende glich Frank Hora aus. In der Verlängerung sorgte Rasmus Heljanko für die Entscheidung, es war sein zweiter Treffer des Abends, den ersten hatte er in Unterzahl erzielt.

Die Pioneers Vorarlberg gingen gegen Olimpija in Führung und lagen nach dem ersten Drittel voran. Danach trafen nur noch die Gäste: Zwei Tore im Mitteldrittel drehten die Partie, zu Beginn des Schlussdrittels erhöhten die Slowenen binnen 23 Sekunden auf 4:1. Die Pioneers warten damit auch nach 16 Spielen auf den ersten Saisonsieg.