Mit dem 3:5 der Pioneers Vorarlberg bei den Black Wings Linz kassierten die Feldkircher die vierte Niederlage im vierten Saisonspiel und legen damit den schlechtesten Start der Klubgeschichte hin.
Die Black Wings Linz konnten mit dem Heimsieg gegen Olimpija Ljubljana am Mittwoch den ersten Heimsieg feiern. Der heutige Gegner die Pioneers aus Vorarlberg warteten hingegen noch immer auf ihre ersten Zähler. Eine Niederlage heute in Linz würde für das Team aus Feldkirch zugleich den schlechtesten Start der Klubgeschichte bedeuten. Der Negativrekord der Pioneers wurde im letzten Jahr mit drei Niederlagen ab dem Saisonstart aufgestellt und in dieser Spielzeit zumindest einmal eingestellt.
Das es mit dem ersten Sieg der Pioneers in dieser Saison heute wohl nichts werden sollte war scheinbar recht rasch klar. Nach nur 39 Sekunden wurde Brady Shaw ideal bedient und dieser bezwang im direkten Duell Alex Caffi zur raschen 1:0 Führung.

Die Linzer spielten sich nun mit den Gästen doch im ersten Powerplay dieser Begegnung waren die Vorarlberger als Team in Unterzahl beinahe gefährlicher und so hob sich das Überzahlspiel durch eine Strafe gegen den Linzer Luis Lindner auf. Doch auch die Pioneers legten kein ideales Powerplay hin und so lief Graham Knott in der 143.Minute alleine auf Caffi zu doch dieses mal gewann der Vorarlberg Goalie das Duell und verhinderte so einen Überzahltreffer der Linzer. Damit war der zweite Treffer der Linzer einmal aufgeschoben denn nur etwas mehr als eine Minute nachdem die Oberösterreicher wieder vollzählig waren sah der eigentlich recht verlässliche Rückhalt der Pioneers Alex Caffi bei einem Brady Shaw Schuss alles andere als gut aus und somit sorgte der Kanadier mit seinem zweiten Tor im Spiel, die zuglwich auch seine ersten beiden saisontore waren für den sicheren zwei Tore Vorsprung. Die Linzer blieben weiter das Spiel bestimmende Team und in der 13.Minute schrieb dann auch noch Emil Romig mit dem 3:0 an.
Fünf Minuten vor der ersten Pause hatte Oskar Maier noch die Chance auf das 4:0 doch so waren die Pioneers mit nur drei Toren nach 20 Minuten noch gut bedient. Knapp vor der ersten Pause fanden sich dann noch Emil Romig und Noah Serdachny zu einem kleinen Boxkampf ein wobei auch da der Punktsieg klar an den Linzer ging.

Den Black Wings gelang es im zweiten Drittel nicht die nötige Ruhe in ihr eigenes Spiel zu bekommen und so taten sich die Gäste nun recht leicht ihr Tor zu verteidigen, eines dieser Abwehrversuche wandelten die Pioneers in der 26.Minute zu einem schnellen Break um und dies nutzte Noah Serdachny um erstmals für die Pioneers in diesem Spiel anzuschreiben. Drei Minuten später half dann auch Linz Goalie Martin Reder, bei seinem ersten Saisoneinsatz mit das die Gäste durch Blake Murray sogar den Anschlusstreffer erzielen konnten. Dies war aber noch nicht genug, in der 30.Minute war völlige Unordnung in der Linz Defensive und so hieß es zur Spielmitte plötzlich wieder ausgeglichen 3:3. Die Pioneers glichen damit innerhalb von 3:56 Minuten um auszugleichen. Kurz darauf musste dann auch noch Linz Kapitän Brian Lebler auf die Strafbank und die Pioneers wurden durch Guus van Nes gefährlich doch praktisch im Gegenzug zog wie schon im ersten Drittel Graham Knott in Unterzahl alleine auf das Pioneers Tor, diesesmal war er erfolgreich und so führten die Black Wings in der 38.Minute wieder.

Im Schlussabschnitt machten die Linzer den Fehler aus dem Mittelabschnitt kein weiteres mal doch vor dem Tor der Gäste aus dem Ländle ließ man nun zahlreiche gute Möglichkeiten leichtfertig liegen. Auch zwei weitere Überzahlspiele brachten den Linzern nicht den gewünschten Erfolg und so ließen Wimmer, Neubauer und Shawn St-Amant ganz große Sitzer aus und so die Pioneers am leben. Diese holten in der Schlussphase ihren Goalie vom Eis und da wurschtelten die Linzer dann doch noch den Puck zum 5.3 Endstand über die Linie. Damit gewannen die Linzer ein alles andere als hochklassiges Eishockeyspiel und feierten den zweiten vollen Erfolg in Serie. Die Pioneers Vorarlberg kassieren die vierte Niederlage in folge und legen somit auch den schlechtesten Start in eine ICEHL seit ihren Einstieg hin.