
Der EC VSV machte es den Graz99ers zum Viertelfinalauftakt richtig schwer. Nach einem 0:1 Rückstand gewannen die Grazer am Ende doch noch mit 2:1 in der Overtime.
Für die Graz99ers ging es heute mit dem ersten Heimspiel des Viertelfinales gegen den VSV mit dem Playoff los. Die Villacher hingegen hatten mit den beiden erfolgreichen Spielen gegen Linz bereits zwei Post Saison Spielen in den Beinen.
Die Grazer starteten aber so wie man es erwarten konnte. Sofort versuchte man den VSV unter Druck zu setzten doch der VSV wehrte sich geschickt so gab es keine wirklich ganz großeTorszene.
So waren es die Villacher die in der 4.Minute plötzlich eine 3 gegen 1 Situation vorfand doch Graz Goalie Maxime Lagacé blieb gegen Helewka siegreich.
Die Grazer drückten weiter und fanden unter anderen durch Zündel, Nick Swaney und Collins zu Möglichkeiten. Wirklich gefährlich blieben aber die Villacher und so war es einmal Brett Budgell mit einen versuch aus spitzen Winkel. In der 14.Minute dann erstmals die Graz99ers wirklich gefährlich und dies mit etwas Glück. Die Grazer erarbeiteten sich die Scheibe und diese kam vor das Tor wo Marcus Vela aber an Joe Cannata scheiterte.
Zwei Minuten später wurden die Villacher mit einem weiteren Break gefährlich und wieder war es Brett Budgell der den Grazer Tormann prüfte. Die Villacher dann aber kurz darauf richtig gefährlich aber John Hughes brachte den Puck nicht über den bereits am Boden liegenden Maxime Lagacé. Der VSV fand dann im Startdrittel auch das erste Überzahlspiel vor. Dies gelang gut aber die 99ers überstanden diese Phase und so war es Collins der für die Grazer knapp vor der Pause eine richtig gute Chance auf die Führung hatte.

Im zweiten Drittel gingen die Kärntner auch in Front.So fuhr Adam Helewka selenruhig in das Angriffsdrittel und da er nicht gestört wurde zog er ab und bezwang Maxime Lagacé. Nach 41 Sekunden hießes also 1:0 für den EC VSV.
Die Graz99ers schafften es aber weiter nicht das Spiel wirklich in den Griff zu bekommen und als man in der 28.Minute endlich zumindest eine Strafe der Gäste erzwang machte man sich diese durch einen schlechten Pass und einer Strafe durch Anders Koch nach nur 30 Sekunden wieder zu nichte. So spielten die Adler weiter geschickt aus der Defensive heraus.
In der 32.Minute dann Nikita Scherbak alleine vor dem Grazer Tor doch dem Russen gelang kein wirklich guter Abschluss. Die Graz99ers kämpften weiter gegen diese gut formierte Villacher Mannschaft nach einem Kasper Kotkansalo Schuss hatte Huber in der 35.Minutedie Chance vor dem Tor stehend auf den Ausgleich aber wieder einmal war Joe Cannata zur Stelle und der Finne war nur wenige Sekunden gleich ein weiteres Mal gefährlich.
In der 37.Minute machte sich Villach aber ebenfalls ein Überzahlspiel zu nichte und dieses 4 gegen 4 nutzte Chris Collins um Backhand den Ausgleich zu erzielen. Die Grazer hatten zusätzlich noch etwas mehr als 30 Sekunden Überzahl doch zwei gute Möglichkeiten wurden von der VSV Defensive geblockt.
Das dritte Drittel began praktisch mit einen Fehler von Koch der sich von Maxa die Scheibe abnehmen ließ und so musste Korbinian Holzer die Notbremse ziehen und dies führte zu einen erneuten VSV Powerplay. Dieses war druckvoll aber die 99ers überstanden diese Phase und als man wieder zu fünft auf dem Eis war wurde Graz durch Tim Harnisch gefährlich. In den folgenden Minuten neutralisierten sich beide Teams und auch der eine oder andere Pass kam nicht wirklich an, so blieben die richtigen Tormöglichkeiten aus. In der 51.Minute dann ein schwerer Fehler der Gäste aus Kärnten doch die 99ers konnten dieses Geschenk nicht annehmen. Ab dieser Phase versuchten die Grazer etwas mehr das Spiel zu entscheiden und Roy hatte eine riesige Möglichkeit. Zwei Minuten vor dem Ende versuchte es Josh Currie doch sein Backhand Versuch stoppte Joe Cannata und so ging es für die Grazer in den Playoffs wieder einmal in die Verlängerung. I

Dort leitete in der 62.Minute Scherbak mit einen schönen Pass auf Kevin Hancock die erste gute Chance in der Overtime ein. Die Adler blieben mutiger und damit aktiver doch ab der 70.Minute meldeten sich die Steirer richtig zurück. In der 72.Minute ein böser Schnitzer von VSV Goalie Joe Cannata der den Puck bei einem Ausflug aus dem Tor verlor doch Thomas Vallant rettete für seinen Goalie. Manuel Ganahl leitete in der 75.Minute dann den Siegestreffer ein. Dabei wartete er in der lange bevor er Josh Currie bediente der zum 2:1 einschoss.
Josh Currie (Graz99ers): Wirklich gut es war großartig dieser erste Sieg. Wir haben es erwartet das es eine lange Serie wird-. Nach der Vorarbeit von Manuel war es für mich sehr einfach zu treffen. Ich freue mich schon auf das nächste Spiel.
Felix Maxa (EC VSV): Ich bin nicht zufrieden wir haben verloren. Grundsäztlich bin ich aber zufrieden, wir haben eine harte Partie geführt und wir waren in der Overtime drauf und dran ein Tor zu schiessen. Es ist eine Playoff Serie und so werden wir auch in die nächsten Spiele gehen.
Mehr Fotos zum 1. Viertelfinalspiel Graz99ers – EC VSV 2:1 OT
PHOTO GALLERY ICEHL PLAYOFF QF GAME 1 GRAZ 99ERS – EC VSV 2:1 OT