Mit dem 4:3 Sieg beim EC KAC qualifiert sich EC Red Bull Salzburg ebenfalls fix für das ICEHL Viertelfinale. Linz mit wichtigen Sieg in Innsbruck.
Der EC Red Bull Salzburg feierte einen 4:3-Sieg im Top-Spiel gegen einen ersatzgeschwächten EC-KAC. Zu Beginn der Begegnung überschlugen sich die Ereignisse. Zunächst legte Philipp Wimmer für die Red Bulls vor. Der KAC drehte die Partie jedoch mit einem Doppelpack binnen 30 Sekunden: Matt Fraser traf im Powerplay, Nick Petersen sorgte für das 2:1. Nur sieben Sekunden nach dem Führungstreffer folgte die Antwort von Brandon Coe, der erneut ausglich. Kurz vor dem Ende des ersten Abschnitts eroberte Peter Schneider die Führung für die Salzburger zurück. Im zweiten Drittel sorgte Nash Nienhuis mit dem 4:2 für die Vorentscheidung. Fabian Hochegger gelang im Schlussabschnitt noch der Anschlusstreffer, der eine Schlussoffensive der Klagenfurter einleitete, für die Overtime reichte es allerdings nicht mehr.
Mit diesem Sieg ist dem EC Red Bull Salzburg der fixe Viertelfinalplatz nicht mehr zu nehmen. Somit stehen die beiden Finalisten der Vorsaison auch als erste Playoff-Teilnehmer 2026 fest.
Die Steinbach Black Wings Linz feierten im Kampf um die Top 10 einen Pflichtsieg gegen den letztplatzierten HC TIWAG Innsbruck, der allerdings hart erkämpft war. Trotz klarer spielerischer Vorteile mussten die Gäste bis in die Schlussphase um den Erfolg bangen. Linz übernahm nach einer ausgeglichenen Anfangsphase zunehmend die Kontrolle und belohnte sich im ersten Drittel mit zwei Treffern. Shawn St-Amant eröffnete nach 15 Minuten nach einem Abpraller die Führung, nur zwei Minuten später erhöhte Brian Lebler auf 2:0. Innsbruck kam im ersten Abschnitt nur selten gefährlich vor das Tor von Rasmus Tirronen. Im Mittelabschnitt blieben die Black Wings tonangebend, ließen jedoch mehrere gute Möglichkeiten ungenutzt. Das rächte sich in der 28. Minute, als Stefan Klassek einen Konter der Tiroler zum 1:2-Anschlusstreffer verwertete. Linz drängte in der Folge auf den dritten Treffer, traf jedoch mehrfach Aluminium oder scheiterte an Goalie Matthew Vernon. Im Schlussdrittel sorgte Ken Ograjensek in der 52. Minute mit einem platzierten Schuss für das 3:1. Innsbruck kam jedoch postwendend im Powerplay durch Matthew Wilkins erneut heran und setzte die Gäste in den letzten Minuten stark unter Druck. Linz verteidigte den knappen Vorsprung mit großem Einsatz, Tirronen hielt den Sieg mit mehreren Paraden fest.
Die Pioneers Vorarlberg feierten am Sonntag einen 4:1-Heimerfolg gegen den EC iDM Wärmepumpen VSV. Nach einem torlosen ersten Drittel und einem Rückstand im Mittelabschnitt drehten die Gastgeber die Partie noch vor der zweiten Pause und entschieden das Spiel im Schlussdrittel. Die Anfangsphase verlief ausgeglichen, Villach verzeichnete jedoch die ersten guten Möglichkeiten, scheiterte dabei mehrfach an Goalie David Madlener. Ein Treffer der Pioneers in der siebenten Minute wurde nach Videobeweis aufgrund von Torhüterbehinderung aberkannt, weitere Chancen auf beiden Seiten blieben ungenutzt. Im zweiten Drittel brachte Nick Hutchison die Gäste in der 26. Minute in Führung. Die Vorarlberger steigerten sich in der Folge, trafen jedoch zweimal nur die Torumrandung. In der Schlussminute des Abschnitts wendete sich das Spiel: Florchuk glich aus, nur vier Sekunden vor der Sirene brachte Kevin Macierzynski die Pioneers mit 2:1 in Führung. Im Schlussdrittel sorgte Collin Adams mit einem Doppelschlag für die Vorentscheidung. Zunächst traf er nach einem Konter (42.), wenig später erhöhte er im Powerplay (43.). Villach fand darauf keine Antwort mehr, die Pioneers brachten den Vorsprung souverän über die Zeit.
Der EC iDM Wärmepumpen VSV bleibt somit auch an diesem Wochenende außerhalb der Top-10-Ränge. Der Rückstand auf den zehntplatzierten FTC-Telekom, der bereits zwei Spiele mehr absolviert hat, beträgt allerdings nur einen Punkt.