Die Slowakei steht erneut im Olympia Halbfinale

Die Slowakei gewinnen gegen Deutschland auch dank zwei Tore von Pavol Regenda mit 6:2 und zieht nach dem Bronze Gewinn 2022 wieder in das Semifinale ein.

Für die Slowakei ging es im ersten Viertelfinalspiel bei den olympischen Spielen nach dem Gewinn der Bronze Medaille 2022 in Peking um den erneuten Einzug in ein Semifinale. Das DEB Team stand dort das letztemal 2018 In Korea.
Einer der wichtigsten Spieler der Slowakei 2022 war Juraj Slafkovsky und dieser hatte heute in der 10.Minute im ersten Powerplay durch einen One-Timer die erste ganz große Chance in diesem Spiel. Dann waren aber einmal die Deutschen durch Peterka und Ehl an der Reihe doch Hlavaj konnte klären. Knapp zwei Minuten vor der ersten Pause ging die Slowakei dann aber doch in Führung. Milos Kelemen war einfach nicht von der Scheibe zu trennen und im Fallen bediente er noch Pavol Regenda der mit einem platzierten Schuss Grubauer im deutschen Tor bezwingen konnte.

Dieser Treffer gab den Slowaken im zweiten Drittel richtig Schwung und so war es der Passgeber zur Führung der nun nach 24 Minuten selbst traf. Dabei nahm er Lukas Kälble die Scheeibe ab und bezwang in der Folge auch noch Philipp Grubauer. 33 Sekunden später war der DEB Golaie auch ein drittes Mal geschlagen, so verwertete Oliver Okuliar einen tiefen Pass.Die Deutschen bekamen kurz darauf nach einem Beinstellen von Goalie Samuel Hlavaj eine zwei Minuten Überzahl doch trotz einer guten Müller Chance schaute dabei nichts heraus. So waren es zur Spielmitte die Slowaken die wieder jubelten. Dabei verzögerte Dalibor Dvorský geschickt und setzte dann seinen Schuss genau in das Kreuzeck zur 4:0 Führung. Nun schien das Spiel gelaufen doch Deutschland durfte dank Lukas Reichel ab der 35.Minute wieder hoffen. 21 Sekunden vor dem Ende hatten die Deutschen auch noch Pech als ein ReichelVersuch gerade noch auf der Linie von Hlavaj gestoppt werden konnte.

Im Schlussabschnitt legten die Slowaken dann wieder mit einem Treffer auf vier Tore vor. Nach einem Bully Gewinn kam der Puck zu Pavol Regenda und dieser traf mit seinem zweiten Tor in diesem Spiel in der 41.Minute erneut. Die Deutschen versuchten nun alles und so traf Moritz Seiter in der 49.Minute nur die Stange. Nur einige Augenblicke später eine schöne Kombnation der Deutschen die Frederik Tiffels erfolgreich abschloss.
Deutschland riskierte nun doch wieder war es die Slowakei die aber durch Kelemen gefährlich wurden. In der 57.Minute ging es dann schnell. Viel Verkehr wieder vor dem slowakischen Tor doch Juraj Slafkovsky konnte befreien und über Adam Ruzicka kam der Puck zu Tomas Tatar der den Puck in das leere deutsche Tor zum 6:2 Endstand legte. Damit bleibt die Slowakei im Medaillenrennen.

Juraj Slafkovsky (SVK): Ich bin absolut begeistert. Wir haben heute gesagt, dass es egal ist, wer die Tore schießt, wir brauchen nur noch dieses eine Tor. Viele Jungs haben getroffen, und ich freue mich riesig für alle, die getroffen haben. Mailand Cortina 2026 ist wahrscheinlich hundertmal besser. Hier spielen die besten Spieler, und wir haben es geschafft,trotzallem hierherzukommen und ins Halbfinale einzuziehen. Das ist großartig für mich, großartig für unser Land, großartig für jeden einzelnen unserer Fans.“
Pavol Regenda: „Ich bin überglücklich. Ich bin reingegangen, wir hatten uns bis in die Angriffszone vorgearbeitet, und Erik (Cernak)) hat gutgeschossen so dass ich den Puck nur noch reinschieben musste. Das war der Startschuss für unser Spiel, aber wir waren über die gesamten 60 Minuten ein richtig starkes Team. Es ist unglaublich, gegen solche Mannschaften und Teams zu spielen, gegen solche Einzelspieler – einfach Wahnsinn! Hätte uns das jemand vor dem Turnier gesagt, hätten wir sofort zugesagt. Wir sind glücklich, wir sind ein großartiges Team, vom ersten bis zum letzten Platz. Jeder gibt jeden Tag 200 Prozent, und das sieht man auch. Wir freuen uns, dass wir jetzt zu den vier besten Teams der Welt gehören.“
Tomas Tatar (SVK):„Wir haben einfach an unserem Plan festgehalten, stark forechecking, gut verteidigt, keine Ballverluste produziert und ihre Linie gehalten. Wir wussten, vor wem wir uns in Acht nehmen mussten, und ich denke, das haben wir ganz gut gemacht. Heute in so einem Turnier weiterzukommen, bedeutet uns sehr viel. Die ganze Mannschaft hat von Anfang an richtig gut gespielt, aber ich hoffe, das ist noch nicht das Ende. Wir wollen uns vorbereiten, bescheiden bleiben und hart arbeiten, um im nächsten Spiel wieder voll dabei zu sein.“

Moritz Seider (GER): „Sie waren uns überlegen, besonders im zweiten Abschnitt, und dann ist alles zusammengebrochen. Es ist ohnehin sehr schwer, zurückzukommen, aber besonders auf internationaler Ebene.“
Alle anderen Mannschaften spielen im selben Turnier mit demselben Spielplan Das kann keine Ausrede sein. Ich weiß nicht, einfach zu viele simple Fehler. Wir sind nie richtig ins Spiel gekommen. Es ist ein enttäuschendes Ergebnis. Wir haben im gesamten Turnier nie 60 Minuten durchgespielt. Das ist enttäuschend, denn wir hätten mehr drauf gehaben.“
Nico Sturm (GER): „Zu viele Lücken in der Defensive. Zu viele Unstimmigkeiten im Spiel, um so eine Mannschaft zu schlagen. Wir sind die Nation, die Spiele 2:1 oder 1:0 gewinnt. Diesen Spielstil haben wir ehrlich gesagt das ganze Turnier über nicht gezeigt. Es ist schwer, das direkt nach dem Spiel zu sagen, aber wir müssen offen und ehrlich darüber sprechen, dass die Struktur nicht da war und warum das passiert ist.“