
Der EC VSV gewinnt im 360.Derby gegen den EC KAC 5:3 und Fehervar AV19 schlägt Fehervarosi TC mit 5:1. Die Graz99ers siegen gegen Salzburg mit 4:1.
Das 360. Kärntner Derby bot den Fans von Beginn an beste Unterhaltung – mit hohem Tempo, Zweikämpfen und Toren. Die Gäste konnten aus ihrem druckvollen Start kein Kapital schlagen, in der achten Minute traf Nick Hutchison zur Führung für Villach, Hughes legte noch vor der ersten Pause nach. Im Mittelabschnitt erhöhte Hutchison mit seinem zweiten Treffer, ehe Murray und Mursak den KAC wieder heranbrachten. Im Schlussdrittel glich From zum 3:3 aus, doch nur 48 Sekunden später stellte Helewka die Villacher Führung wieder her. Lindner besiegelte den 5:3-Endstand mit dem insgesamt vierten Powerplay-Treffer des Abends. Die Blau-Weißen kehrten damit in die Top 6 zurück.
Vor knapp 5.100 Fans entschied Hydro Fehérvár AV19 das erste ungarische Ligaderby der Geschichte klar für sich. Die Hausherren legten früh vor: Cheek traf im Powerplay, dann erhöhte Joel Messner nach Vorarbeit von Richards. Im Mitteldrittel sorgten drei weitere Treffer binnen weniger Minuten für die Vorentscheidung. Budapest verkürzte zwar kurz vor der zweiten Pause durch Shaw, am deutlichen 5:1-Heimerfolg änderte das jedoch nichts.

Die Moser Medical Graz99ers feierten ihren dritten Sieg in Folge und verbesserten sich auf Rang drei. Vor heimischem Publikum setzten sich die Steirer mit 3:1 gegen den EC Red Bull Salzburg durch. Nach einem torlosen ersten Drittel mit Chancen auf beiden Seiten übernahmen die Grazer im Mitteldrittel die Kontrolle: Josh Currie traf zweimal, und Paul Huber erhöhte kurz darauf auf 3:0. Goalie Maxime Lagacé hielt die Führung mit starken Paraden fest. Im Schlussdrittel verteidigten die 99ers ihren Vorsprung. Salzburg verkürzte durch Michael Raffl bei sechstem Feldspieler auf 1:3, doch Manuel Ganahl machte mit einem Empty-Net-Treffer in der 58. Minute alles klar. Für Meister Salzburg war es die vierte Niederlage in Folge.
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Olimpija Ljubljana kehrte mit einem 4:1-Heimsieg über den HCB Südtirol Alperia auf die Siegerstraße zurück. Gersich brachte die Gäste im zweiten Drittel in Führung, doch Bericic glich in Unterzahl aus. Danach drehten Brennan (Powerplay), Meyer (57.) und Simsic (Empty Net) die Partie zugunsten der Slowenen. Torhüter Luka Kolin glänzte mit einer Fangquote von 97 % und wurde zum Matchwinner. Für die „Füchse“ aus Bozen war es die dritte Niederlage in Serie.