Mit dem 6:2 Sieg über den HC Innsbruck kehrt der EC VSV am Neujahrstag auf die Siegerstarsse zurück. Die Graz99ers verkürzen den Abstand auf den EC KAC.
Nach einem Rückstand im ersten Drittel drehten die Villacher die Partie mit einem starken Mittel- und Schlussabschnitt. Trotz spielerischer Überlegenheit geriet der VSV im ersten Drittel in Rückstand, nachdem Innsbruck eine Umschaltsituation zur Führung nutzte. Villach blieb jedoch tonangebend und erhöhte weiter den Druck. Im zweiten Abschnitt wurden die Hausherren für ihren Aufwand belohnt: Zunächst sorgte Adam Helewka im Powerplay für den Ausgleich (24.), wenig später brachte ein Distanzschuss die Führung. Die Adler kontrollierten das Geschehen weitgehend und nahmen eine knappe Führung mit in die zweite Pause.
Im Schlussdrittel glichen die Gäste zunächst in Überzahl aus, doch Villach antwortete prompt. Helewka stellte mit zwei weiteren Treffern die Weichen auf Sieg und schnürte damit einen Hattrick. In der Schlussphase bauten die Hausherren den Vorsprung weiter aus und sorgten mit zwei weiteren Treffern für klare Verhältnisse. Am Ende stand ein verdienter 6:2-Erfolg für den VSV.
Die Moser Medical Graz99ers feierten einen klaren 6:1-Heimerfolg gegen Ferencváros Budapest und starteten erfolgreich ins neue Jahr. Nach einem frühen Gegentor – dem schnellsten der laufenden Saison – übernahmen die Hausherren zunehmend die Kontrolle und entschieden die Partie spätestens im zweiten Drittel.
Budapest ging bereits nach neun Sekunden in Führung, doch Graz zeigte sich davon unbeeindruckt und fand rasch ins Spiel. Die 99ers erspielten sich mehrere Chancen und kamen kurz vor der ersten Pause durch eine Abfälschung von Manuel Ganahl zum verdienten Ausgleich.
Im Mittelabschnitt blieb das Spiel zunächst ausgeglichen, ehe Graz erstmals in Führung ging. Ganahl stellte mit seinem zweiten Treffer auf 2:1 (35.), nur wenig später erhöhte Lukas Haudum auf 3:1. Ein Powerplay-Tor von Josh Currie kurz vor der zweiten Pause brachte eine komfortable 4:1-Führung.
Auch im Schlussdrittel ließen die Hausherren nichts mehr anbrennen. Chris Collins und Nick Bailen trafen jeweils im Powerplay und sorgten für den deutlichen 6:1-Endstand. Graz kontrollierte die Partie bis zum Schluss und brachte den Sieg souverän über die Zeit.
Der HCB Südtirol Alperia fügte dem EC-KAC bereits die zweite Niederlage in Folge zu. Die Südtiroler setzten sich mit 2:1 nach Overtime durch und kletterten damit auf den vierten Tabellenplatz. Der EC-KAC bleibt zwar an der Spitze der win2day ICE Hockey League, hat jedoch nur noch einen Punkt Vorsprung auf den schärfsten Verfolger aus der Steiermark.
Der EC-KAC und der HCB Südtirol Alperia lieferten sich ein hochklassiges Duell mit Playoff-Charakter. Nach einem torlosen Startdrittel brachte Mathias From die Gastgeber im zweiten Abschnitt in Führung. Bozen hatte in diesem Drittel jedoch mehr vom Spiel und kam noch vor der zweiten Pause durch Luca Frigo zum verdienten Ausgleich.
Auch im Schlussdrittel kreierten sich die Gäste die besseren Chancen, konnten Sebastian Dahm jedoch nicht mehr überwinden. Die Defensive der Füchse stand ebenfalls stabil und ließ kaum etwas zu. Als die 4.230 Fans in der ausverkauften Heidi-Horten-Arena gegen Ende der Verlängerung bereits mit einem Shootout rechneten, erzielte Shane Gersich das Game-Winning-Goal.
Der EC Red Bull Salzburg setzte sich im Neujahrsspiel der win2day ICE Hockey League mit 5:1 gegen die Steinbach Black Wings Linz durch und feierte damit den neunten Sieg in Serie. Vor 3.400 Zuschauern in der ausverkauften Salzburger Eisarena entschieden die Hausherren die Partie bereits früh und ließen in weiterer Folge nichts mehr anbrennen.
Salzburg erwischte den besseren Start und ging im ersten Drittel mit 3:1 in Führung. Florian Baltram (7.) und Lukas Hörl (8.) stellten rasch auf 2:0, ehe Linz durch Travis Barron postwendend verkürzte. Brandon Coe stellte noch vor der Pause den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her (18.).
Im zweiten Abschnitt erhöhten die Red Bulls nach starkem Beginn ihre Effizienz. Benjamin Nissner traf nach einer Abfälschung zum 4:1 (32.), ehe Travis St. Denis nach starker Vorarbeit von Michael Raffl den fünften Treffer erzielte (36.). Salzburg kontrollierte die Partie zunehmend und nahm die klare Führung mit in die zweite Pause.
Im Schlussdrittel versuchten die Linzer nochmals Druck aufzubauen, fanden gegen die kompakte Defensive der Hausherren jedoch kaum Lösungen. Salzburg blieb auch offensiv präsent, weitere Treffer blieben jedoch aus. Am Ende brachten die Red Bulls den deutlichen 5:1-Heimsieg souverän über die Zeit.
Die Pioneers Vorarlberg sorgten für eine weitere Neujahrsüberraschung in der 35. Runde. Das Team aus Feldkirch rang im Shootout den HC Falkensteiner Pustertal nieder und verkürzte damit weiter den Rückstand auf die Top-10-Teams. Die sechstplatzierten Südtiroler mussten ihre zweite Niederlage in Serie hinnehmen.
Im Heimspiel gegen Feldkirch startete der HC Falkensteiner Pustertal deutlich besser in die Begegnung. Die Gastgeber erspielten sich nicht nur deutlich mehr Chancen, sondern auch eine 2:0-Führung in den ersten gut zehn Minuten. Die Pioneers überzeugten im zweiten Abschnitt jedoch mit Effizienz: Drei Tore binnen zehn Minuten drehten zwischenzeitlich die Begegnung, Pustertal glich aber noch im Mittelabschnitt aus.
Im dritten Drittel legten die Pioneers gleich zweimal vor – die Wölfe hatten jedoch jeweils prompt die Antwort parat. Nach einer torlosen Overtime sorgte Kevin Macierzynski mit dem einzigen verwandelten Penaltyshot für die Entscheidung. Die beiden Stürmer Colin Adams (2 Tore, 3 Assists) und Roberts Bukarts (2 Tore, 2 Assists) zeigten jeweils beeindruckende Performances.
Die Vienna Capitals feierten zum Auftakt des Kalenderjahres 2026 einen 3:2-Heimerfolg gegen Olimpija Ljubljana. Matchwinner war Carter Souch, der mit einem Hattrick alle drei Treffer der Wiener erzielte.
Die Capitals erwischten einen guten Start und gingen im ersten Drittel im Powerplay durch Souch früh in Führung (3.). In der Folge entwickelte sich eine ausgeglichene Partie mit Chancen auf beiden Seiten, weitere Tore blieben vorerst aus.
Im Mittelabschnitt nutzten die Gäste eine Überzahlsituation zum Ausgleich durch Marly Quince (29.), ehe Olimpija wenig später durch Marcel Mahkovec erstmals in Führung ging (36.). Die Antwort der Wiener folgte prompt: Souch glich nur eine Minute später aus (37.) und brachte die Capitals mit seinem dritten Treffer kurz vor der zweiten Pause erneut in Front (39.).
Im Schlussdrittel verteidigten die Hausherren kompakt und ließen nur wenige klare Möglichkeiten zu. Olimpija drängte in der Schlussphase auf den Ausgleich und nahm den Torhüter zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers vom Eis, doch die Capitals brachten den knappen Vorsprung über die Zeit. Goalie Evan Cowley zeigte eine solide Leistung und trug mit mehreren Paraden zum Heimsieg bei.