Mit dem 5:3 Sieg bei den Ottawa Charge können die Seattle Torrent mit Theresa Schafzahl nach drei Niederlagen in Folge wieder einen vollen Erfolg einfahren.
Das Spiel begann aber alles andere als viel versprechend für Schafzahl und Co. Fanuza Kadirova eröffnete den Torreigen für Ottawa mit einem Treffer aus dem Slot nach nur 1:54 Minuten und erzielte damit ihr neuntes Saisontor. Jada Habisch glich in der 14. Minute des ersten Drittels zum 1:1 aus und erzielte dabei ihr erstes NHL-Tor. Mit Danielle Serdachnysorgte eine ehemalige Charge Spielerin zu Beginn des zweiten Drittels für die erstmalige Führung der Torrent. Nach einem Doppelpass, den sie hinter dem eigenen Tor einleitete, stürmte sie zum Torraum und schob den Puck zwischen den Beinen von Gwyneth Philips hindurch ins Tor. Diese hielt nur etwas mehr als vier Minuten.Kateřina Mrázová glich Mitte des Drittels in Überzahl aus, doch Serdachny brachte Seattle in der 43.Minute erneut in Führung.
Ottawa konterte mit einem starken dritten Drittel und gab gleich 15 ihrer 39 Schüsse aufs Tor ab. Gabbie Hughes erzwang im Slot stehend mit der Rückhand in der 49.Minute den 3:3-Ausgleich.
Es war der dritte Ausgleichstreffer in dieser Partie für das Heimteam.
In der 59.Minute gelang Seattle dann aber zum dritten Mal in dieser Begegnung durch Natalie Snodgrass in Überzahl der Führungstreffer und diese Führung sollte auch bis zum Ende halten da Cayla Barnes 19 Sekunden vor dem Ende in das leere Tor der Charge traf und damit den 5:3-Endstand besiegelte.
Corinne Schroeder wehrte 36 Schüsse für Seattle ab.
Für die Torrent war dies wohl ein Befreiungsschlag.
Mit dem Sieg bleibt Seattle auf dem achten Platz und die Torrent wahrten damit auch ihre Playoff-Hoffnungen. Diese braucht aber auch bereits Fremdhilfe. acht Punkte hinter dem Viertplatzierten Toronto. Sie sind darauf angewiesen, dass Minnesota am Samstag gegen New York gewinnt, um im Playoff-Rennen zu bleiben, wenn sie am kommenden Dienstag in Vancouver antreten.
Die Steirerin Theresa Schafzahl blieb zwar in dieser Begegnung ohne Scorerpunkt. Die ÖEHV Stürmerin gab aber zwei Torschüsse ab und stand 19:22 Minuten auf dem Eis des TD Place in Ottawa.
Für Seattle geht es nun einmal Richtung Westküste wo es am Dienstag zum Österreicherinnen Duell in Vancouver zwischen den Goldeneyes mit Anna Meixner und der Torrent kommen wird.