Startsieg für den Gastgeber

Italien gewinnt gegen Frankreich mit 4:1. Es war das erwartet harzige Spiel der beiden Teams.

Italien startete kontrolliert in die Partie und übernahm früh die Initiative, ohne sich zunächst zwingende Torchancen zu erspielen. Frankreich agierte kompakt und nutzte im ersten Drittel ein Powerplay effizient zur Führung durch Gabrielle de Serres. Die Antwort Italiens folgte prompt: Kayla Tutino glich nach Zuspiel von Nadia Mattivi zum 1:1 aus.

Im zweiten Drittel nahm der Druck der Gastgeberinnen zu. Italien erhöhte das Tempo phasenweise deutlich und verlagerte das Spielgeschehen mehrheitlich in die französische Zone. Die erstmalige Führung resultierte aus dieser Druckphase, als Rebecca Roccella eine Gelegenheit konsequent verwertete.

Der dritte Abschnitt entschied die Partie früh. Bereits nach 14 Sekunden erhöhte Matilde Fantini auf 3:1, was Italien zusätzliche Sicherheit verlieh. In der Folge kontrollierten die Gastgeberinnen das Spiel und liessen defensiv wenig zu. Kristin della Rovere sorgte in der 45. Minute mit dem Treffer zum 4:1 für die Entscheidung.

Die Schussstatistik pro Drittel (22:4, 12:7, 12:4) unterstreicht die spielerische Dominanz Italiens über weite Strecken. Frankreich hielt kämpferisch dagegen, fand offensiv jedoch zu selten Lösungen gegen die strukturierte Defensive der Gastgeberinnen.