Slowenien lag nach 20 Minuten mehr als verdient gegen die Schweiz mit 0:4 zurück. Undisziplinierte Schweizer und eine tolle Aufholjagd sorgten noch für den Ausgleich. Im Shootout setzte sich die Schweiz dann doch noch durch.
Für das Team Schweiz mit Headcoach Patrick Fischer startet heute das Abenteuer WM 2017 gegen den Aufsteiger Slowenien. Die Eidgenossen erwarten von ihrem Team einen klaren Sieg, alles andere wäre eine Enttäuschung. Man darf gespannt sein, wie das Team Schweiz mit diesen Rahmenbedingungen umgeht und in dieses Spiel geht.
Schon ab Minute schien es klar, dass das Team Schweiz gedenkt, dieser Favoritenrolle auch gerecht zu werden. Die Eidgenossen starten gleich mit richtigem Zug in Richtung Tor der Slowenen. Die Schweiz in Person von Rafael Diaz ist aber das Team, das die erste Strafe in dieser Partie nimmt. Die Schweizer können im Penalty-killing überzeugen und überstehen die Unterzahl unbeschadet.
In Minute 11 ist es aber die Schweiz, die für den ersten Eintrag auf der Ergebnistafel sorgt, Andres Ambühl bringt den Favoriten in eigener Überzahl mit einem schönen Rückhandschuss in Führung. Keeper Kroselj im Tor der Slowenen ist zum erstmals geschlagen. Nur 12 Sekungen nach dem ersten Treffer ist es erneut die Schweiz, die anschreiben kann, Gaetan Haas kann auf 2:0 erhöhen.
Die Schweizer nehmen ein wenig Tempo aus dem Spiel, alles läuft nach Plan. In Minute 17 schlägt es erneut im Tor der Slowenen ein, Romain Loeffel kann nach Zuspiel von Hollenstein erfolgreich abschliessen. Nur eine Minute später in Minute 18 kann die Schweiz durch Simon Bodenmann erneut einen Treffer landen und liegt zur Pause schon fast uneinholbar gegen bislang unauffällige Slowenen mit 4:0 in Front.
Das zweite Drittel beginnt Team Slowenien mit einem neuen Goalie, nach den vier Gegentreffern im ersten Abschnitt macht Kroselj Platz für Matija Pintaric, der nun das Tor hütet. Slowenien wirkt nun ein wenig aggressiver als im ersten Durchgang und die Schweiz gerät kurz nach Wiederbeginn in Minute 24 nach einem Wechselfehler erneut in Unterzahl. Auch dieses Powerplay lassen die Slowenen ungenützt verstreichen, weiter geht es fünf gegen fünf. Es sieht zwar nach einen Powerplay für das Team Schweiz aus, tatsächlich spielen aber beide Teams in voller Besetzung, das nächste Tor für die Eidgenossen dürfte wohl auch nur noch eine Frage der Zeit sein. In der Folge geht das Spiel hin und her, jedoch ohne zwingende Möglichkeiten auf beiden Seiten. In Minute 37 ist es die Schweiz, die eine Strafzeit nimmt, Verlic kann im Überzahl einmal die Latte treffen, bei einer weiteren Aktion der Slowenen kann sich Jonas Hiller im Tor der Eidgenossen erstmals auszeichnen, bisher ist das Spiel für ihn sehr ruhig verlaufen. In Minute 39 nimmt Slowenien die nächste Strafe, das Powerplay läuft allerdings gar nicht im Sinne der Schweiz, mit einem abgefälschten Treffer kann Mursak sein Team nämlich mit einem Short handed goal auf 4:1 heranbringen. Trotz dieser kurzen Unkonzentriertheit im Powerplay scheint es immer noch danach, als hätte die Schweiz alles im Griff, es geht in die zweite Pause.
Los geht es im Schlussabschnitt, man darf gespannt sein, ob der Anschlusstreffer den Slowenen neuen Mut gegeben hat und ob sie die Partie nochmals aufmachen können. Kurz nach Spielbeginn nehmen sie allerdings die nächste Strafe, so wird es schwierig. Die Schweiz zeigt ein engagiertes Überzahl Spiel und kommt zu guten Chancen, der letzte Nachdruck allerdings fehlt, somit bleibt es beim Spielstand von 4:1. Den Slowenen bleiben noch gut 14 Minuten. In Minute 46 ist es Ziga Jeglic, eine der Stützen von Slovan Bratislava aus der KHL, der erneut für Slowenien trifft, nur noch 4:2, wird es noch einmal spannend – noch bleibt den Slowenen Zeit.
Kurz darauf nehmen die Schweizer eine Strafe, eine gute Chance für die Slowenen, den Anschlusstreffer zu erzielen, das allerdings gelingt nicht, es geht noch 10 Minuten und die Schweiz führt mit zwei Toren. Nochmals die Schweizer mit einer Strafe, hoher Stock von Löffel, es geht noch 8 Minuten, immer noch ist Zeit für die Slowenen, das verloren geglaubte Spiel noch zu drehen. Almond sorgt mit einem hihen Stock für die nächste Strafe gegen die Schweiz, eine denkbar unglückliche Phase für ein fümf gegen drei, eine Minute Zeit für Slowenien in doppelter Überzahl. Furrer räumt Jeglic in guter Position vor dem Tor weg, es gibt die nächste Strafe gegen die Schweiz. Und Slowenien wird den Erwartungen gerecht, Treffer, es steht nur noch 4:3, Urbas macht das Tor. Es geht immer noch knapp 6 Minuten und Slowenien hat noch 1:39 Überzahl. Gelingt die Sensation? Erneut ergibt sich eine gute Chance durch Ticar, Hiller kann klären. Unglaublich – Slowenien macht 18 Sekunden vor Ende des Powerplays den Ausgleich!!!
Die Sensation ist fast perfekt, nach 4:0 Rückstand schaffen die Slowenen den Ausgleich. Die Schweizer haben das wohl schon etwas zu locker genommen, nun wird es für sie schwer, wieder ins Spiel zu kommen, das Momentum nun klar auf Seiten der Slowenen. 4 Minuten geht es noch in der regulären Spielzeit. Die Schweiz nimmt schon wieder eine Strafe, 2:17 zu spielen, Furrer muss raus, Beinstellen. Slowenien kann jetzt alles klar machen. Im Powerplay finden sie einige gute Chancen vor, können diese allerdings nicht nutzen, die Sirene ertönt, 4:4 vorerst der Endstand, mittlerweile hat das Spiel allerdings einen Level erreicht, dass der Zuseher sich über eine Overtime freuen darf.
Weiter geht es 5 Minuten lang, von jedem Team sind drei Spieler am Eis. Die Anfangsphase gehört den Slowenen, Mursak ist vorerst der „Alleinunterhalter“. Auch Jeglic ist sehr auffällig, kommt zu einigen Chancen, Das Spiel läuft im Moment nur im schweizerischen Verteidigungsdrittel, die Sensation liegt in der Luft. Haas schafft mit einem Breakaway ein wenig Luft für sein Team, er ist nur mit einem Foul zu stoppen, es gibt eine Strafe. Bei der Schweiz kommt ein vierter Spieler, jetzt wird es heikel für die tapfer kämpfenden Slowenen. Sie überstehen die Unterzahl, Ende des Spiels. Der Sieger muss im Shootout ermittelt werden, der slowenische Goalie Pintaric hat bisher noch keinen Gegentreffer erhalten, er ist erst nach den vier Treffern der Schweiz ins Spiel gekommen.
Damien Brunner ist der erste Schütze für die Schweiz , er fährt sehr bedächtig an und trifft. Sabolic vergibt auf der anderen Seite. Hollenstein vergibt für die Schweiz, ebenso wie Ticar für Slowenien. Auch Richard scheitert, nun muss Mursak treffen, es sind nur drei Schützen pro Team. Hiller hält, die tapfere Aufholjagd der Slowenen wird zumindest mit einem Punkt belohnt.
Endstand 5:4 für die Schweiz, von einem verdientem Sieg kann man hier nicht unbedingt sprechen. Als MVP´s wurden Mitja Robar auf Seiten der Slowenen sowie Denis Hollenstein auf Seiten der Schweiz gewählt.
Text: Oliver Danihel
Nationales und Internationales Eishockey
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