
Die Schweizer Torfrau und eine gute Defensive machte es den Titelverteidigerinnen aus Kanada sehr schwer. Am Ende siegte Team Canada aber doch mit 4:0.
Die Olympiasiegerinnen von 2022 in Peking stiegen durch das verschobene Spiel vor zwei Tagen gegen Finnland erst heute mit dem Duell gegen die Schweiz in dieses Turnier ein. Die Schweiz hingegen konnte mit dem 4:3 Sieg nach penaltyschiessen gestern ihren ersten Erfolg über die Tschechinnen 2017 feiern. Für Schweiz Trainer Head Coach Colin Muller war dies vor diesen beiden Spielen gegen Kanada und dem Spiel am Montag gegen die USA ein wichtiger Erfolg, könne man doch immer wieder auf dieses Erfolgserlebnis zurück greifen.
I

n dieser Begegnung war auch wieder die ÖEHV Schiedsrichterin Julia Kainberger in ihren zweiten Olympia Einsatz.
Die Titelverteidigerinnen starteten wie erwartet mit sehr viel Druck doch stand die Schweizer Defensive wie schon gegen Tschechien recht sicher. Zusätzlich hatte auch Saskia Maurer erneut einen starken Tag und wo tat sich Kanada immer schwerer gegen den Schweizer Riegel anzukommen. Zusätzlich war das Spiel der Kanadierinnen recht einfach und phasenweise wohl auch zu einfach gestrickt. Zum Ende des Startdrittels wurde es dann etwas ruppiger und es gab erste Strafen und so gab es weitere Chancen der Kanadier doch der Führungstreffer blieb aus.

Am Spielverlauf veränderte sich auch im Mittelabschnitt recht wenig. So musste für die Kanadierinnen ein Powerplay her. Dies ergab sich wieder in der 27.Minute und da half dann auch noch das Glück ein wenig den Ahornblätter zum Führungstreffer. So sprang ein eine kurze Abwehr auf Natalie Spooner und vorbei an Saskia Maurer ins Tor. Die Knoten löste sich aber bei den Kanadierinnen weiter nicht. So wurde Poulin aus der Distanz gefährlich. Die Schweiz selten aber wenn recht gefährlich. So waren es am Ende des Mittelabschnitt Rahel Enzler und Alina Müller mit einer guten Ausgleichschance.

Die letzten 20 Spielminuten starteten dann praktisch wieder mit einem Überzahl für Team Canada und wieder schlugen diese nach nur wenigen Sekunden zu. So traf in der 45.Minute nach nur 22 Sekunden Powerplay. Kurz darauf überstand dieSchweiz dann ein Unterzahlspiel und als diese mehr riskierten war es Julia Gosling die etwas glücklich auf 3:0 stellen konnte. Dabei rutschte der überragend spielenden Saskia Maurer die Scheibe aber mehr als unglücklich durch. Dies schmälert die Leistung der Schweizer Torfrau aber nicht und so wehrte sie trotz des vierten Gegentreffers durch Daryl Watts zum 4:0 Endstand insgesamt 51 Schüsse auf ihr Tor ab.
Stimmen zum Spiel:
Brianne Jenner (CAN): „Wir haben 60 Minuten lang richtig solide gespielt, und manchmal braucht es eben Zeit, um ein Tor zu erzielen. Ein großes Lob an ihre Torhüterin. Das war eine phänomenale Leistung. „Die Schweiz haben viele großartige Spielerinnen, deshalb darf man in diesem Turnier niemanden unterschätzen. Aber ich denke, wir haben das Spiel gut im Griff gehabt.“
Ivana Wey (SUI): „Kanada ist ein großartiges Team, und wir wurden mit 6:55 Schüssen deutlich übertroffen. Wir hatten einige Konterchancen, Zwei-gegen-Eins-Situationen, und gegen so ein Team müssen wir solche Chancen nutzen.Sonst wird es schwer. Ich finde das Ergebnis angesichts der Schussstatistik nicht ungerecht.
Saskia hat uns einige Male gerettet. Sie war wirklich gut, großes Lob an sie!“
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