
Theresa Schafzahl und die Seattle Torrent mussten sich im ersten PWHL Spiel im Madison Square Garden mit 1:2 im Shootout geschlagen geben. Anna Meixner verliert mit den Goldeneyes bei den Minnesota Frost 5:6.
In der Nacht auf Sonntag betrat die PWHL mit dem Spiel zwischen den New York Sirens und den Seattle Torrent erstmals das Eis des Madison Square Garden in New York. Dieser war mit 18006 Fans auch ausverkauft. Die Torrent mussten zuletzt eine 0:2 Niederlage gegen Ottawa im Takeover Spiel in Calgary hinnehmen und somit war auch das fünfte Spiel von Theresa Schafzahl für ihr neues Team ein ganz ein spezielles.
In den ersten 20 Minuten gab es zwar keinen Treffer, langweilig wurde es den Fans aber nicht, so mussten in der 18.Minute bei Seattle Aneta Tejralova sowie beim Heimteam Kayla Vespa wegen einer Auseinandersetzung für zwei Minuten auf die Strafbank. Ausgelöst hatte dies Emmy Fecteau mit einen Check gegen den Kopf. Dies waren zugleich die einzigen Strafen im Startdrittel. Seattle konnte aber aus den fünf Minuten Überzahl keinen wirklichen Gewinn heraus holen, erst als die Sirens wieder komplett waren gelang es Alex Carpenter mit ihren 10. Saisontor die 1:0 Führung für die Gäste von der Westküste zu erzielen. Die Sirens drückten darauf auf den Ausgleich doch im Mittelabschnitt ließ New York zwei Powerplay ungenutzt und so konnten sich die Seattle Torrent im dritten Abschnitt langsam Hoffnung auf einen Sieg im Madison Square Garden machen. Dreieinhalb Minuten vor dem Ende konnte Corinne Schoeder im Seattle Tor dann aber doch noch bezwungen werden.
Sarah Fillier gelang es dabei sich recht frei vor dem Seattle Tor zu positionieren und nachdem der Pass von Anne Cherkowski perfekt auf ihr Schlägerblatt gespielt wurde stellte Fillier mit ihren neunten Seasontor den Gleichstand her. Damit ging dieses Spiel in die Overtime und in das anschließende Penaltyschiessen. Dort war es erneut Sarah Fillier die Torrent Goalie Schroeder bezwingen konnte. Da bei den Sirens auch noch Maja Nylen Persson traf und New York Goalie Kayle Osborn den entscheidenden letzten Penalty von Alex Carpenter stoppen konnte feierten die New York Sirens am Ende einen viel umjubelten 2:1 Heimsieg.
Theresa Schafzahl stand in dieser Begegnung 19:50 Minuten auf dem Eis und beendete mit -1 sowie mit einen Torschuss und einen Hit dieses erste PWHL Spiel im Madison Square Garden . Mit dieser zweiten Niederlage in Folge bleiben die Seattle Torrent mit 23 Punkten und somit 11 Punkten Rückstand auf einen Playoff Platz weiter auf dem 8. Tabellenrang. Für Theresa Schafzahl und den Torrent geht es bereits am Dienstag mit dem Spiel bei den Montreal Victoire weiter. Die New York Sirens rücken hingegen den Playoff Plätzen damit wieder auf drei Punkte heran.
Für Anna Meixner und den Vancouver Goldeneyes ging es gestern Abend bei den Minnesota Frost weiter. Dabei konnten die Frost alle bisherigen drei Begegnungen gewinnen.
Vancouver erwischte im Spiel dann den klar besseren Start und nach nur 78 Sekunden war es Sarah Nurse mit einem abgefälschten Schuss die zum 1:0 für das Team von der Westküste Kanadas traf. Das Heimteam holte sich aber immer mehr Spielanteile und so war der Ausgleichstreffer in Minute 10 durch die vor dem Tor stehende Grace Zumwinkel, die perfekt angespielt wurde auch verdient. Die Frost blieben auch nach dem Ausgleich das aktivere Team und nach einer guten Goldeneyes Chance in der 18.Minute gelang praktisch im Gegenzug das 2:1. Die Goldeneyes hatten aber die perfekte Antwort.
Sieben Sekunden später glich Vancouver aber wieder aus. Dabei zog nach dem Anspiel das an die Frost ging und einem Turnover Tereza Vanisova alleine auf das Tor und bezwang nur sieben Sekunden später Nicole Hensley zum 2:2. Dies war aber noch nicht genug, gab es doch nur kurz darauf gegen das Heimteam die erste Strafe des Spiels und dieses Überzahl nutzte.
Vancouver erwischte auch in den zweiten 20 Minuten einen guten Start und so tippte Jenn Gardiner in der 24.Minute einen Hensley Schuss zur zwei Tore Führung in das Frost Tor. Die Frost drückten nun und nach einem Stangenschuss und einem One-Timer war es in der 33.Minute Mae Batherson die nach einer kurzen Abwehr im starken Verkehr vor dem Tor am schnellsten reagierte und Minnesota wieder auf einen Treffer heran brachte. 50 Sekunden später gab es auch noch eine Strafe gegen Vancouver und dies nutzte nur 28 Sekunden später Taylor Heise mit einen Schuss ins kurze Kreuzeck zum Ausgleich.
In der Folge gab es gute Chancen auf beiden Seiten wobei Meixner einen gefährlichen Schuss in der 37.Minute abgeben konnte.
Im Schlussabschnitt kassierte Abby Boreen von Vancouver wegen Spielverzögerung eine weitere Strafe und dies nutzten die Minnesota Frost erneut zu einem Powerplaytreffer.
Wieder war Kelly Pannek, die vor dem Tor stand und mit einen möglichen hohen Stock am Treffer nach dem Schuss Cooper mit beteiligt. Damit führte das Heimteam in der 45.Minute erstmals in dieser Begegnung. In der 54.Minute machte Minnesota mit dem dritten Powerplaytor im dritten Überzahl durch einen weiteren Kelly Pannek Treffer dann den Weg zum Heimsieg frei. Fünf Minuten vor dem Ende prüfte Anna Meixner wieder einmal Frost Goalie Hensley. Auch in einem Powerplay war die ÖEHV Spielerin bei einem aberkannten Treffer mit beteiligt. 52 Sekunden vor dem Ende schrieben die Goldeneyes nach einem Hannah Miller Treffer nochmals heran. Für einen weiteren Treffer reichte die Zeit aber nicht mehr.
Der zweifache Walter Cup Champion sichert sich mit diesem 6:5 Highscore Sieg damit Platz 3 in der Tabelle weiter ab. Die Vancouver Goldeneyes mit Anna Meixner, die 13:51 Minuten auf dem Eis stand und insgesamt zwei Schüsse auf das Tor abgab, bleiben mit 27 Zähler weiter auf Platz 6 stecken. damit fehlen den Team der ÖEHV Kapitänin weiter sieben Punkte auf einen Playoff Platz. Für die Salzburgerin und den Goldeneyes geht es jetzt zurück nach Vancouver wo am Dienstag Nacht dann die Boston Fleet zu Gast sein werden.