
Mit dem 4:3 Sieg in Salzburg feiert der HC Pustertal den dritten Sieg und benödigt noch einen Sieg um den ICEHL Champion zu enttrohnen.
Für den vierfachen ICEHL Seriensieger EC Red Bull Salzburg ging es im heutigen dritten Spiel der Viertelfinalserie gegen den HC Pustertal endlich den ersten Sieg einzufahren. Nach der Overtime Niederlage zum Auftakt setzte es ja auch am Donnerstag eine 1:2 Pleite in Bruneck.
Einfach sollte ein Erfolg der Bullen gegen die Wölfe aber nicht werden. Feierte der HC Pustertal doch bereits den insgesamt sechsten Sieg in Folge. Die letzte Niederlage der Pustra war aber am 22. Februar in Salzburg. Dies war aber bisher auch der einzige Erfolg der Salzburger in dieser gesmaten Spielzeit 2025-2026.

Der Spielverlauf hatte im ersten Abschnitt sehr viel Ähnlichkeit mit Spiel 1 und 2. So ging Salzburg durch einen herrlichen Troy Bourke Schuss nach nur 170 Sekunden in Front. Die Bullen wollten weiter ihr Spiel spielen doch auch ein Powerplay brachte nicht den zweiten Treffer wobei Mario Huber vor dem Tor eine riesige Chance vorfand.
Der gleiche Spieler musste in der 16.Minute nach einen bösen Chaeck unter die Dusche. Diese fünf Minuten ließ Pustertal aber auch durch eine zwei Minuten Strafe verstreichen.
Im zweiten Drittel wiederholte sich Spiel 2 als Pustertal erneut ein schneller Treffer. Mikael Frycklund bezwang Atte Tolvanen mit einem Bauerntrick nach nur 100 Sekunden. Die Bullen rannten also erneut hinterher doch wie schon in den Spielen zuvor war kaum ein Überraschungsmoment dabei. In der 28.Minute gelang dann einmal eine richtig schön gespielte Kombination die Nash Nienhuis zum 2:2 abschloss doch Markus Lauridsen nutzte ein Black-Out der Salzburger und so führten die Südtiroler erneut. Die Salzburger hatten nun ihre druckvollste Phase und dies nutzte Luca Auer in der 38.Minute zum erneuten Ausgleich. Nun wartete jeder auf den letzten Abschnitt – nur nicht der HC Pustertal den nur 18 Sekunden später war es Jon Blum der die Puschtra mit 4:3 wieder in Führung brachte.

Im Schlussabschnitt versuchte Salzburg erneut Auszugleichen doch wieder fehlte die Salzburger Spielfreude und immer wieder versuchte man es mit dem gleichen Aufbau. Zusätzlich spielte der vierfache Cserienmeister mit nur noch drei Linien. So waren es in der 46.Minute Benjamin Nissner mit einem guten Schuss und in der 50.Minute prüften Troy Bourke und Thomas Raffl Pustertal Goalie Eddie Pasquale der sich aber auch dank seiner Vortermänner die sich wieder in zahlreiche Schüsse warfen keinen Treffer zu und so fehlt den Wölfen gegen die Bullen nur noch ein Sieg um in das Semifinale einzuziehen.
Der Sieg der Südtiroler war so am Ende auch nicht unverdient wobei ihnen im Startdrittel wegen hohen Stocks ein Treffer zurecht noch aberkannt wurde.
Mehr Fotos zum ICEHL Viertelfinale Spiel 3 EC Red Bull Salzburg – HC Pustertal 4:5 Serie (0:3)
Photo Gallery ICEHL Playoff QF Game 3 EC Red Bull Salzburg – HC Pustertal 3:4