
Olimpija Ljubljana steht mit dem 4:1 Sieg bei HCB Südtirol vorzeitig mit dem Gesamtscore von 4:1 im ICEHL Semifinale.
In der 13. Minute durften die Drachen aus der slowenischen Hauptstadt dann auch über die Führung jubeln: Nach gutem Forecheck von Robert Sabolic bediente Alex Petan Marcel Mahkovec, der eiskalt zum 1:0 abzog. Die Südtiroler kamen wenig später zum vermeintlichen Ausgleich, die Referees bestätigten allerdings auch nach Videostudium die „No-Goal“-Entscheidung wegen Torhüterbehinderung.
In Drittel kam Bozen deutlich besser ins Spiel und kontrollierte über weite Strecken das Geschehen auf dem Eis. Ljubljana-Goalie Dustin Tokarski stellte aber seine Reaktionsstärke unter Beweis und hielt seine Weste auch im Mittelabschnitt sauber. Im Schlussdrittel drückten die Südtiroler auf den Ausgleich und durften diesen auch durch einen Treffer von Cristiano Digiacinto bejubeln. Ljubljana blieb aber gefährlich, wartete auf seine Chancen und holte sich durch einen von Zach Boychuk abgeschlossenen Breakaway die Führung zurück. Bozen setzte in den Schlussminuten noch alles auf eine Karte und musste noch zwei Empty-Net-Tore hinnehmen. Sowohl Mahkovec als auch Boychuk schnürten somit Doppelpacks und so hieß es am Ende 4:1. Für den HCB Südtirol ist dies das erste Aus im Viertelfinale seit 2022.