Nach Startproblemen feiert der KAC einen klaren Sieg

Maximilian Preiml #64, Nick Petersen #8, Roland Kiss #17, ICEHL Playoff QF Game 3EC KAC – Fehervar AV19, Heidi Horten Arena, © Puckfans.at / Andreas Robanser
Der EC KAC gewinnt Game 3 der Viertelfinalserie gegen Fehervar AV19 dank sechs Punkte von Nick Petersen mit 8:3 und geht in der Serie wieder in Front.

Der EC KAC musste nach der 1:2 Niederlage im heutigen Spiel 3 wieder vorlegen. Leihspieler Marcel Witting im regulären Dienst des HC Innsbruck erzielte dabei in Ungarn den einzigen Treffer. Für den 30-Jährigen, der von 2011 mit einer Pause von einenhalb Spielzeiten bis 2024 in Klagenfurt spielte bevor es nach Linz und dann nach Innsbruck ging war dies zugleich der erste Treffer in seinem zweiten Spiel im Rotjacken Dress. Fehervar konnte mit dem 2:1 Heimsieg die Klagenfurter damit erstmals seit dem 25.10.2024 wieder bezwingen. Dies und der Serienausgleich machte den Ungarn damit neuen Mut.

Rasmus Kulmala #26, Finn van Ee #81, Tobias Sablattnig #6, ICEHL Playoff QF Game 3EC KAC – Fehervar AV19, Heidi Horten Arena, © Puckfans.at / Andreas Robanser

Dieser Mut wurde aber durch den KAC gleich auf die Probe gestellt und so führte der erste Angriff auch zum ersten Treffer. Nick Petersen bediente sehenswert Jan Mursak und dieser traf nach nur 19 Sekunden zur raschen Führung. Fehervar AV19 konnte aber eben so rashc antworten und so war es Trevor Cheek mit der ersten richtigen Chance der Gäste in der 3.Spielminute der den Ausgleich erzielen konnte. In der Folge blieb es hektisch und so prüfte keine Minute später Daniel Obersteiner Fehervar Schlussmann Rasmus Reijola. In der 6.Minute ging der KAC erneut in Front, wieder war es Nick Petersen mit der Vorarbeit und Simeon Schwinger knallte den Puck in die Maschen. Die Ungarn hatten aber wieder eine rasche Reaktion. Zuerst hatte aber Mario Kempe die Chance auf den dritten Treffer doch im gegenzug war es Darren Archibald der Dahm in der 11. Minute zum 2:2 bezwang. Das heitere Toreschießen ging aber in diersem Startdrittel noch weiter. Wieder leitete Nick Petersen den Treffer durch Jesper Jensen Aabo ein doch dieser Treffer in der 16.Minute reichte nicht für die Pausenführung. War es doch János Hári der 70 Sekunden vor der ersten Drittelpause zum 3:3 Ausgleich traf.

Simeon Schwinger #16, ICEHL Playoff QF Game 3EC KAC – Fehervar AV19, Heidi Horten Arena, © Puckfans.at / Andreas Robanser

Der KAC erwischte aber auch im zweiten Drittel einen perfekten Start und so brauchten die Rotjacken nur 24 Sekunden um durch Thimo Nickl in Front zu gehen, dabei darf man raten wer den Assist gab, natürlich Nick Petersen. Zwei Minuten später dann eine dicke Chance der Gäste doch Sebastian Dahm blieb im direkten Duell gegen Anze Kuralt siegreich und diesesmal schlug der KAC im gegenzug durch den zurück gekehrten Mathias From zu. Diese zwei Tore Führung tat dem EC KAC richtig gut und so brachte man Ruhe in das Spiel und auch die guten Chancen der Gäste wie durch Darren Archibald oder Roland Kiss blieben ohne Erfolg. Der KAC überstand in dieser Phase auch ein erstes Unterzahl und in der 30.Minute machte sich Nick Petersen mit seinem Hammer Schuss zum 6:3 endgültig zum klaren Spieler des Abends. Fehervar AV19 versuchte nochmals in das Spiel zurück zu finden doch nach einem harten Bandencheck von Matt Fraser gab es für die Ungarn ein weiteres Überzahl. Nun musste Sebastian Dahm zweimal richtig zugreifen. Die Hausherren überstanden diese zwei Minuten aber und als man in der 36.Minute wieder Vollzählig war zog Daniel Obersteiner nach einem Break den Gästen endgültig den Zahn.

Anze Kuralt #92, Sebastian Dahm #32, ICEHL Playoff QF Game 3EC KAC – Fehervar AV19, Heidi Horten Arena, © Puckfans.at / Andreas Robanser

So ging es mit einem 7:3 in die letzten 20 Spielminuten wo bei Fehervar AV19 Goalie Levente Hegedüs übernahm. In der Folge gab es ein en typischen Verlauf einer Begegnung wo die Entscheidung bereits gefallen war. So gab es gleich mehrere Strafen auf beiden Seiten wobei sich in der 45.Minute KAC Spieler David Maier und Fehervar AV19 Spieler Roland Kiss einen sehenswerten Fight lieferten.

Roland Kiss #17, David Maier #12, ICEHL Playoff QF Game 3EC KAC – Fehervar AV19, Heidi Horten Arena, © Puckfans.at / Andreas Robanser

Jan Mursak und Kristof Németh wollten in der 54.Minute nicht dahinter stehen. Einen Treffer sollte es aber in diesen zerfahrenen Schlussabschnitt aber auch noch geben. Wer sollte es an diesen Abend schon anders sein als Nick Petersen nach einer Vorarbeit von Mathias From im Powerplay zum Endstand traf. Mit diesem 8:3 wobei Petersen zwei Tore und vier Assist erzielen konnte feierte der KAC nach Startproblemen einen klaren und verdienten zweiten Heimsieg.

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