Die Graz99ers machten mit 6 Toren beim EC VSV in den ersten 20 Minuten alles klar. Der HC Pustertal beendet die Serie gegen Salzburg nach 106 Minuten. Olimpija holt sich mit dem 4:0 Sieg drei Matchpucks. Fehervar AV19 gleicht gegen den EC KAC aus.
Der HC Falkensteiner Pustertal hat den EC Red Bull Salzburg mit einem „Sweep“ entthront. Salzburg ging auch in diesem Spiel durch Peter Schneider in der 18.Minute in Front. Tommy Purdeller glich aber in der 37.Minute für die Wölfe aus. Die Südtiroler behielten dann kurz vor Mitternacht in der dritten Verlängerung die Oberhand – Kapitän Andergassen traf in der 106. Minute im viertlängsten Spiel der Liga-Geschichte – und entschieden damit auch das vierte Spiel der Viertelfinalserie für sich. Während die Red Bulls erstmals in ihrer Klubgeschichte eine Playoff-Serie ohne Sieg verloren, steht der HCP zum zweiten Mal im Halbfinale der win2day ICE Hockey League.
Die Moser Medical Graz99ers stehen zum dritten Mal in ihrer Klubgeschichte im Halbfinale der win2day ICE Hockey League. Der Grunddurchgangssieger feierte im Viertelfinale gegen Villach einen „Sweep“. In Spiel 4 setzten sich die Steirer auswärts mit 6:2 durch, sie lagen nach dem ersten Drittel durch Tore von Lukas Haudum, Chris Collins, Nick Swaney sowie Kasper Kotkansalo und zweimal Conley schon 6:0 voran – das gab es in den Playoffs der win2day ICE Hockey League noch nie. Adam Helewka und Brett Budgell erzielten im zweiten Abschnitt zumindest noch zwei Tore für die Adler.
Fehérvár AV19 glich die Viertelfinalserie gegen den EC KAC mit einem 2:1-Heimsieg aus – somit siegte auch im zweiten Duell der Serie das Heimteam. Die Klagenfurter gingen im ersten Drittel durch Witting in Führung, doch Mihály und ein Powerplaytreffer von Erdély drehten die Partie im Mittelabschnitt zugunsten der Ungarn. In einem von Fehérvár offensiv bestimmten Spiel hielt KAC-Goalie Dahm sein Team lange im Spiel, der Ausgleich gelang den Kärntnern trotz zahlreicher Chancen im Schlussdrittel jedoch nicht mehr. Das dritte Spiel der Serie findet am Donnerstag in Klagenfurt statt.
In Ljubljana setzte sich Olimpija in Spiel 4 gegen den HCB Südtirol Alperia mit 4:0 durch – Goalie Dustin Tokarski verbuchte dabei sein erstes Shutout für die „grünen Drachen“ – und ging in der Serie mit 3:1 in Führung. Nach einem torlosen Startdrittel sorgten Quince im Powerplay sowie Drozg und Kapel mit Kontertoren im zweiten Abschnitt für eine 3:0-Führung, ehe Pance im Schlussdrittel per Empty-Net-Tor den Endstand herstellte. Bozen vergab unter anderem eine lange doppelte Überzahl sowie weitere Chancen im Powerplay und steht im heimischen Spiel 5 unter Zugzwang.