Fehervar holt sich in Klagenfurt zwei Matchpucks

Mathias From #77, Csongor Ambrus #47, ICEHL Playoff QF EC KAC – Fehervar AV19, Heidi Horten Arena, © Puckfans.at / Andreas Robanser
Fehervar AV19 gewinnt dank vieler Eigenfehler des KAC Game 5 in Klagenfurt mit 4:3 und holt sich damit zwei Matchpucks.

In Klagenfurt kam es heute Abend zum fünften Duell zwischen den EC KAC und Fehervar AV19 zu Spiel Nummer 5. Dabei musste Nick Petersen, der in Spiel 3 gleich sechs Scorerpunkte erzielen konnte krankheitsbedingt pausieren.
Der KAC konnte relativ sicher ihre beiden Heimspiele gewinnen.Fehervar musste zuletzt sogar in die Overtime.
Der EC KAC machte in diesem Spiel von Beginn an mächtig Druck und in der fünften Spielminute rettete nach einem Anspiel in der Fehervar Defensivzone die Stange die Gäste aus Ungarn vor dem ersten Gegentreffer.
Keine zwei Minuten später zog Jan Mursak vor das Tor und legte dabei uneigenützig zurück auf Raphael Herburger der dann Rasmus Reijola bezwang. Damit führte der KAC einmal verdient mit 1:0. Fehervar AV19 musste überhaaupt bis in die 9.Minute auf die erste Halbchance vorzufinden. Diese brachte nichts ausser ein Überzahlfür die Rotjacken. Dort versuchte es zweimal Unterweger mit Distanzschüssen doch die Gäste überstanden diese zwei Minuten irgendwie. In der 12.Minute war es dann Anze Kuralt der zumindest einmal den ersten orschuss abgab und dabei auch eine Strafe heraus holte. Ein tolles Powerplay von Fehervar AV19 war es nicht doch zumindest Feuer war einmal im Spiel und so gab es auch einen Doppelausschluss. Genau wie der KAC wieder komplett war hatte János Hári zumindest einen weiteren guten Schussversuch der Gäste. Der KAC holte aber sofort wieder Schwung auf. Fünf Minuten vor der Pause patzte der KAC ordentlich und da war Fehervar sofort gefährlich. Nachdem Dahm noch retten war es Akos Mihaly der praktisch aus dem Nichts zum 1:1 abstauben konnte. Damit hieß es nach 20 Spielminuten trotz 11:5 Torchüssen für den KAC aus Sicht der Klagenfurter nur 1:1.

Das zweite Drittel begann etwas zerfahren wobei nur Jan Mursak eine erwähnenswerte Chance für den KAC hatte. In der 25. Minute musste mit Trevor Cheek zumindest wieder ein Fehervar Spieler auf die Strafbank. Die Klagenfurter gelang aber in diesem zweiten Überzahl nicht mehr so viel Druck zu erzeugen als im ersten Abschnitt. In der Folge ging es hin und her und dem KAC gelang dabei in der 29.Minute durch einen Handgelenkschuss von Mathias From die erneute Führung. DerKAC hatte eine Minute später dann aber auch Glück als ein Schuss der Gäste nur an die Latte klatschte. Der KAC wirkte nun wieder etwas sicherer wobei Van Ee einen guten Schuss abgab. Doch auch die Ungarn prüften durch Anze Kuralt wieder einmal Sebastian Dahm. Nickl und erneut Van Ee waren es dann in der 33.Minute mit einer Doppelchance. Ein unnötiger riskante Pass der Klagenfurter in der 34.Minute führte dann zum erneuten Ausgleich. Dabei bezwang Trevor Cheek, der alleine auf Sebastian Dahm. Nun kam wieder Hektik in das Spiel und Finn van Ee kassierte dabei eine Strafe. Fehervar AV19 also ein zweites Mal in Überzahl doch diese zwei Minuten missglückten den Gästen komplett. Damit hieß es nach 40 Spielminuten ausgeglichen 2:2.

In den dritten Abschnitt versuchte der KAC das Spiel wieder in den Griff zu bekommen wobei Mario Kempe einmal zwei gute Abschlussversuche verzeichnen konnte. Doch die Gäste gingen in der 44.Minute mit einen satten Schuss durch Ole Einar Engeland Andersen in Führung. Dabei war Sebastian Dahm die Sicht durch mehrere Spielern verdeckt.
Mit Weitschüssen versuchte der KAC nun zurück in das Spiel zu finden. In der 47.Minute entwischte erneut ein Ungar und dies nutzte Anze Kuralt nur drei Minuten später erneut im direkten Duell zur zwei Tore Führung der Gäste.
In der 49.Minute holte sich der KAC zumindest einmal ein Powerplay und dieses führte dann auch zum Anschlusstreffer. Mathias From war es in einem eher schlechten Powerplay mit einer Einzellaktion der in der 50.Minute die Klagenfurter wieder in das Spiel zurück brachte. Mit dem Druck des Rückstands fand der KAC wieder besser vor das Tor von Rasmus Reijola. Nun gelang es auch die Gäste in ihren Drittel einzuschnüren doch eigene Fehler ermöglichten es diesen sich immer wieder zu befreien. Die Angriffe wirkten aber etwas hektisch und so blieben den KAVC noch fünf Minuten um den Ausgleich zu erzwingen. Der Druck der Rotjacken wurde immer stärker doch den Ungarn gelang es sich ein wenig sich zu befreien und so waren noch 120 Sekunden auf der Uhr. Eine Minute später verließ Dahm sein Tor doch dies half alles nichts mehr und mit dem 4:3 Auswärtssieg fehlt Fehervar AV19 nur noch ein Sieg um in das Halbfinale einzuziehen.

Stimmen zum Spiel:
Fehervar AV19 Kapitän Csanád Erdély:Es ist hat hier zu spielen es war eine tolle Leistung unserer Mannschaft und wir haben auch im richtigen Momente die Tore erzielt. Dies war sehr wichtig für uns. Unser defensives Spiel war heute besser als in den Spielen zuvor und so haben wir Turn Overs erzwungen.
EC KAC Kapitän Clemens Unterweger: Wir haben uns die Tore selbst geschossen, es waren dumme Eigenfehler die Fehervar eiskalt ausgenützt hat. Wir haben uns zu Dummheiten hin reißen lassen für die wir nicht bekannt sind. Wir müssen uns selbst bei der Nase nehmen. Die Kleinigkeiten müssen wir einfach besser machen, so kann die Serie noch lange werden. Wir müssen in Ungarn nun unser Spiel auf das Eis bringen, das ist uns bisher nicht gelungen.