Fehervar AV19 macht den Sack gegen den KAC zu

Torjubel Fehervar AV19, ICEHL Playoff QF Serie EC KAC – Fehervar AV19, © Puckfans.at / Andreas Robanser
Mit einem 3:0 Sieg im dritten Heimspiel gegen den EC KAC steht Fehervar AV19 zum zweiten Mal im ICEHL Semifinale und macht Graz nach 51 Jahren wieder zum österreichischen Meister.

Der EC KAC stand heute bei Fehervar AV19 bereits ein wenig mit dem Rücken zur Wand, nur ein erster Auswärtssieg der Klagenfurter in dieser Serie in Ungarn würde ein zumindest einmal siebendes Spiel in Klagenfurt erzwingen. Die Statistik des KAC sah vor dem Spiel aber nicht sehr gut aus, so konnte der KAC in der ICEHL noch nie einen 2:3 Serienrückstand umdrehen.
Der KAC versuchte zu Beginn zwar das Spiel in den Griff zu bekommen doch Fehervar AV19 stand auf ihrem Heimeis wieder eng und mit mehr körperlicher Presänz hielten die Unagrn das Spiel auch offen. Es gab in den ersten Minuten auch recht wenige Möglichkeiten, erst ab der 10.Minute kam mehr Leben vor den jeweiligen Toren. Zuerst wurde vordem Tor Darren Archibald bedient doch im Gegenzug war auch der KAC Brand gefährlich. Kurz darauf versuchte es Maximilian Preiml mit einen Weitschuss, nach einer alles anderen als idealen Abwehr von Rasmus Reijola kam From aber zu spät. Fünf Minuten vor der ersten Pause die beste Chance dieses Startdrittels durch Fehervar AV19 wobei Rasmus Kulmala alleine vor dem Tor den Puck bekam aber an Sebastian Dahm scheiterte. Doch auch der KAC hatte eine gute Chance auf die Führung. In der 19.Minute war es Matt Fraser der den Puck nicht mehr am bereits geschlagenen Rasmus Reijola vorbei in das Tor brachte.

Der KAC kam etwas frecher aus der kabine doch die Hausherren hatten etwas mehr vom Spiel. In der 24.Minute versuchte es dann aber einmal David Waschnig mit einem Bauerntrick aber Rasmus Reijola war zur Stelle.
Thimo Nickl erwischte dann in der 25.Minute Kristof Németh mit dem Schläger im Gesicht und dies führte auch zur ersten Strafe im Spiel wobei der KAC Spieler gleich vier Minuten auf die Strafbank musste. Fehervar AV19 in dieser Phase druckvoll und so war Sebastian Dahmgleich einmal im Mittelpunkt. Der KAC aberstand gut doch ein Schuss von der blauen Linie fand durch mehrere Spieler und vorbei an Dahm durch Csanád Erdély zweiten Treffer der Puck den Weg in das Tor. Für Szegesfehervar war dieses Tor in der 28.Minute der dritte Powerplay Treffer in dieser Viertelfinalserie.
Zur Mitte des Spiels kam dann aber auch der KAC zu seinem ersten Überzahl.Der KAC traf durch Mathias From und Josh Teves aber nur zweimal die Stange. In der 34.Minute die nächste zu harte Aktion eines Klagenfurters der Roland Kiss in den Bande quetschte, dies führte zum Glück für den KAC nur zu einer zwei Minuten Strafe. Fehervar gelang ein gutes Powerplay doch die Klagenfurter überstanden diese zwei Minuten. Die Ungarn blieben auch weiter am Drücker und phasenweise setzte man sich im KAC Verteidigungsdrittel richtig fest. Auch Fehler machten sich bei den Klagenfurtern auch wieder breit und so war die Fehervar AV19 Führung in diesem Spiel mehr als verdient.

Für die Rotjacken blieben nun noch 20 Minuten um diese Viertelfinalserie mit einem Treffer einmal am Leben zu halten. Diese Chance wollten die Spieler von Head Coach Kirk Furey auch nutzen und machten zu Beginn zumindest einmal Druck.Fehler sorgten aber erneut zu Fehervar AV19 Chancen die zum Glück fürden KAC vom Heimteam nicht genutzt wurde. In der 49.Minute dann einmal etwas Scheibenglück für den KAC, dies führte zu einem Durcheinander in der Fehervar Defensive und zu einer wirklich guten Chance durch Fabian Hochegger und David Waschnig wobei einmal ein Fehervar Verteitiger für den bereits geschlagenen Goalie einspringen musste. Diese Chance gab den Rotjacken zumindest einen neuen Schwung und so setzte man sich zumindest immer wieder fest. Nun tat sich Fehervar AV19 auch schwerer zu verteidigen. 4:16 Minuten vor dem Ende dann aber ein schneller Gegenangriff der Gastgeber den János Hári zur zwei Tore Führung nutzten konnte.
Nick Petersen musste kurz darauf noch wegen Unsportlichkeit vorzeitig vom Eis und ein Emty Net Treffer durch Trevor Cheek 31 Sekunden vor dem Ende sorgte mit seinem 3:0 für die endgültige Endscheidung in diesem Spiel und in dieser Serie. Fehervar AV19 steht als 10. des Grunddurchgangs damit zum zweiten Mal der Klubgeschichte im Semifinale.

Zugleich machen die Ungarn mit diesen 4:2 Seriensieg die Graz99ers vorzeitig zum österreichischen Meister. Dies ist damit nach 51 Jahren Pause der erste Titel nach den beiden Meistertitel des ATSE in den Jahren 1975 und 1978.
Fehervar muss nun auch im Halbfinale ausgerechnet zum neuen Meiter nach Graz.
Der HC Pustertal bekommt durch die KAC Niederlage sogar noch zum Heimrecht gegen Olimpija Ljubljana.