Die Schweiz steht wieder in einem Olympia Semifinale

Team SUI, Olympic Games 2026 Womens Hockey QF FIN – SUI, Milano Ice Park, © Puckfans.at / Andreas Robanser
Mit dem Goldtor von Boston Fleet Stürmerin Alina Müller und des Shutout von Andrea Brändli steht die Schweiz mit dem 1:0 Sieg über Finnland nach 2022 wieder im Olympia Semifinale.

Die Ausgangslage sprach vor dem Spiel für Finnland, konnten die Löwinnen aus Finnland doch das Spiel im Grunddurchgang recht sicher für sich entscheiden. Im ersten Abschnitt glich das Spiel auch ein wenig dieser Begegnung. Die Schweiz begann gut und fand durch Sigrist auch gleich eine gute Möglichkeit vor. Zusätzlich kassierten die Finninnen Strafen doch Sanni Ahola hielt in dieser Phase ihr Team voll im Rennen um den Sieg. Wie schon im ersten Spiel legten die Finninnen zum Ende des ersten Drittels mächtig zu doch auch Andrea Brändli konnte nicht bezwungen werden.

Andrea Brändli #20, Alina Müller #25, Viivi Vainikka #24, Olympic Games 2026 Womens Hockey QF FIN – SUI, Milano Ice Park, © Puckfans.at / Andreas Robanser

Schweiz Head Coach Colin Muller hatte im Gegensatz zum Gruppenspiel heute eine Lösung gefunden und so war das Spiel im zweiten Drittel wieder schnell und sehr ausgeglichen. So scheiterte bei Finnland einmal Michelle Karvinen und in der 30.Minute wurde Lara Stalder einmal für die Schweiz so richtig gefährlich. Die Kapitännin der Schweizerinnen war nach ihrer erlittenen Verletztung heute wieder mit dabei. Kurz darauf gelang Finnland ein gutes Powerplay doch wieder konnte Andrea Brändli nicht bezwungen werden. Drei Minuten später dann konnte Alina Müller ein Anspiel gewinnen, über Enzler und Stalder kam der Puck zurück und die Boston Fleet All Time Top Scorerin traf in der 35.Minute zwischen den Beine von Sanni Ahola zur 1:0 Führung.

Sanni Ahola #1, Alina Marti #28, Olympic Games 2026 Womens Hockey QF FIN – SUI, Milano Ice Park, © Puckfans.at / Andreas Robanser

Somit ging die Schweiz mit einer knappen Führung in den Schlussabschnitt, dort übernahm dann Finnland rasch as Spiel wobei sich die Schweiz bereits sehr früh zurück zog. So entstanden einige heikle Szenen vor dem Schweizer Tor.
Viivi Vainikka in Überzahl hatte dabei in der 56.Minute die beste Möglichkeit. Knapp zwei Minuten vor dem Ende kassierte Ivana Wey ein Strafe und so standen sechs Finninnen vier Schweizerinnen gegenüber doch auch eine Finnen kassierte eine Strafe und dies half der Schweiz die knappe Führung auch dank eines weiteren Saves von Andrea Brändli gegen Nelli Laitinen 35 Sekunden vor dem Ende zu überstehen und nach 2014 wo man Bronze gewinnen konnte und 2022 in Peking wieder in ein Semifinale einzuziehen.
Dort wartet nun der Titelverteidiger Team Canada auf die Schweizer Frauen Nati und für Kaleigh Quennec gab es ein perfektes Geburtstagsgeschenk.

Michelle Karvinen 3#3, Alina Müller #25, Olympic Games 2026 Womens Hockey QF FIN – SUI, Milano Ice Park, © Puckfans.at / Andreas Robanser

Stimmen zum Spiel:
Alina Müller (SUI): „Ich denke, Erfahrung die Erfahrung hilft uns. Enttäuschungen zuletzt machen einen nur stärker. Wir wollen einfach ganz oben stehen. Dafür sind wir hier.“
„Wir haben in der Vorrunde gegen Kanada 0:4 verloren aber zwei Drittel lang richtig gut gespielt. Wir waren sehr nah dran. Wenn nur ein Puck reingeht, sieht das Spiel ganz anders aus. Wir müssen uns nicht verstecken. Wir können einfach befreit aufspielen.“
Nicole Vallario (Schweiz):„Ich bin sprachlos. Es ist fantastisch. So zu gewinnen ist einfach unglaublich. Ich bin so glücklich. „Ich glaube, ich hatte ein paar Herzinfarkte, aber es hat funktioniert. Dafür spielen wir. 6:0 zu gewinnen macht keinen Spaß, so ein Sieg schon. Wir sind als Team aufgetreten, haben die gesamten 60 Minuten als Team gespielt, und das hat uns den Sieg gebracht.“Alina Müller und Lara Stalder sind großartige Führungsspielerinnen. Sie geben immer alles. Sie haben in den letzten Jahren wirklich hart gearbeitet, um ihr volles Potenzial auszuschöpfen, und das gelingt ihnen hervorragend. Für uns ist es toll, mit ihnen zusammen zu spielen, sie im Team zu haben und sie als Vorbilder zu nutzen.“

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