Die drei Spitzenteams gewinnen ihre Duelle

Mit dem 4:1 der Graz99ers im Top Spiel gegen den HC Pustertal und dem Sieg des Tabellenführers EC KAC sowie den dritten Olimpija Ljubljana setzten sich die Top Teams durch.

Die Moser Medical Graz99ers feierten vor ausverkaufter Kulisse einen 4:1-Heimerfolg gegen den HC Falkensteiner Pustertal und sicherten damit ihren zweiten Tabellenplatz ab. Trotz mehrerer Ausfälle präsentierten sich die Hausherren über weite Strecken spielbestimmend und ließen im Schlussdrittel nichts mehr anbrennen. Graz erwischte einen idealen Start und ging bereits nach 44 Sekunden im Powerplay durch Nick Bailen in Führung. Pustertal hatte kurz darauf per Penalty die Ausgleichschance, ließ diese jedoch ungenutzt. Wenig später gelang den Gästen in Unterzahl dennoch der Ausgleich, ehe die 99ers noch vor der ersten Pause zurückschlugen: Kilian Zündel erzielte sein erstes Saisontor zum 2:1. Im Mittelabschnitt kontrollierten die Hausherren das Geschehen und bauten die Führung aus. Nach dem verletzungsbedingten Ausscheiden von Goalie Maxime Lagacé übernahm Nico Wieser im Tor und fügte sich nahtlos ein. Marcus Vela stellte in der 30. Minute mit einem platzierten Abschluss auf 3:1. Auch im Schlussdrittel blieb Graz tonangebend. Pustertal fand kaum noch offensive Lösungen, während die 99ers defensiv stabil agierten. In der Schlussphase setzte Michael Schiechl mit einem Treffer ins leere Tor den Schlusspunkt zum 4:1-Endstand.

Der EC-KAC bleibt nach einem 3:1-Sieg über die Vienna Capitals souveräner Tabellenführer. Die Caps hielten jedoch über weite Strecken stark dagegen. Der frühe Führungstreffer war gleichzeitig ein Premierentor in der win2day ICE Hockey League: Der 17-jährige gebürtige Klagenfurter Johannes Dobrovolny reagierte nach einem missglückten Befreiungsversuch der Wiener am schnellsten und schoss zum 1:0 ein. Im Mittelabschnitt präsentierten sich die Klagenfurter deutlich effizienter als die Wiener und sorgten mit zwei Toren für die Vorentscheidung. Matt Fraser und Simeon Schwinger zeichneten für die Treffer verantwortlich. Simon Bourque konnte zwar kurz nach dem 0:3 noch verkürzen, der KAC ließ im finalen Abschnitt jedoch keine weiteren Gegentore mehr zu. Die Klagenfurter liegen damit in der Tabelle weiterhin sechs Punkte vor ihren schärfsten Verfolgern aus Graz, absolvierten allerdings auch bereits ein Spiel mehr.

Olimpija Ljubljana schaffte mit einem 5:0-Shutoutsieg über Hydro Fehérvár AV19 den Sprung zurück auf den dritten Tabellenplatz. Bereits im ersten Abschnitt präsentierten sich die Hausherren deutlich überlegen. Ein Doppelpack von Marcel Mahkovec bis zur 18. Minute brachte die 2:0-Führung im ersten Abschnitt. Fehérvár konnte zwar im Mittelabschnitt mehr Chancen kreieren, die Tore schossen jedoch weiterhin die Slowenen, die auf 4:0 stellten. Den Schlusspunkt setzte schließlich Nick Simsic (51.) mit dem 5:0. Für Olimpija-Goalie Lukáš Horák war es das erste Shutout in dieser Saison.

Der HCB Südtirol Alperia feierte einen 4:1-Auswärtssieg beim EC iDM Wärmepumpen VSV und holte damit erstmals in dieser Saison drei Punkte gegen die Kärntner. In der Villacher Stadthalle drehten die Gäste einen Rückstand und entschieden die Partie im Schlussdrittel. Nach einem torlosen ersten Abschnitt brachte Villach im Mittelabschnitt im Powerplay die Führung. Bozen fand jedoch noch vor der zweiten Pause die passende Antwort, als Brad McClure in der 38. Minute zum Ausgleich traf. Im letzten Drittel übernahmen die Gäste zunehmend die Kontrolle und nutzten ihre Chancen konsequenter. McClure erzielte in der 56. Minute mit einem Distanzschuss die erstmalige Führung für die Foxes. In der Schlussphase legte Bozen mit zwei Treffern ins leere Tor nach und stellte den 4:1-Endstand her. Goalie Sam Harvey zeigte eine starke Leistung und parierte 34 der 35 Schüsse der Hausherren. Während Bozen damit seinen fünften Tabellenplatz verteidigte, musste der VSV bereits seine sechste Niederlage in Serie hinnehmen. In der Tabelle liegen die Adler nur mehr zwei Punkte vor dem elften Platz.

Die Steinbach Black Wings Linz setzten sich vor 4.865 Zuschauern in der Linzer Eisarena mit 4:1 gegen den HC TIWAG Innsbruck durch und beendeten damit eine vier Spiele andauernde Durststrecke. In einem über weite Strecken ausgeglichenen Spiel sorgten drei Treffer im Schlussdrittel für einen klaren Heimerfolg der Oberösterreicher. Die Hausherren erwischten den besseren Start und gingen im ersten Abschnitt durch Christoph Tialler, der sein erstes Tor im Kalenderjahr 2025 erzielte, in Führung (13.). Innsbruck steigerte sich im Mitteldrittel, hielt das Spiel offen und belohnte sich kurz vor der zweiten Pause mit dem Ausgleich durch Patrick Kudla (39.). Im letzten Abschnitt übernahm Linz zunehmend die Kontrolle. Patrick Söllinger brachte die Black Wings mit einem Distanzschuss erneut in Führung (46.), ehe Black Wings Neuzugang Yohann Auvitu -mit zwei Treffern innerhalb von zwei Minuten (52., 54.) für die Entscheidung sorgte. Innsbruck blieb im Schlussdrittel ohne weiteren Torerfolg, sodass Linz den Sieg souverän ins Ziel brachte. Damit kletterten die Linzer wieder in die Top 10.

Der EC Red Bull Salzburg feierte einen klaren 5:1-Heimerfolg gegen FTC-Telekom Budapest und baute damit seine Siegesserie auf sieben Spiele aus. Vor nahezu ausverkaufter Kulisse kontrollierten die Salzburger die Partie über weite Strecken und stellten bereits im zweiten Drittel die Weichen auf Sieg. Die Hausherren starteten druckvoll und gingen durch Benjamin Nissner früh in Führung (7.). Budapest kam im Startdrittel noch zum Ausgleich, als Tyler Coulter im Powerplay vier Sekunden vor der Pause traf (20.). Nach dem Seitenwechsel übernahm Salzburg erneut klar das Kommando. Connor Corcoran brachte die Red Bulls wieder in Führung (24.), ehe Peter Schneider (37.) und Mario Huber (39.) noch vor der zweiten Pause auf 4:1 stellten. Im Schlussabschnitt sorgte Schneider mit seinem zweiten Treffer des Abends für den Endstand (42.) und seinen ersten Doppelpack in dieser Saison. Salzburg ließ defensiv kaum mehr Chancen zu und brachte den deutlichen Heimsieg souverän über die Zeit. In der Tabelle liegen die Salzburger weiterhin auf dem sechsten Tabellenplatz.