
US Team Goalie Connor Hellebuyck hatte in den letzten Jahren tolle Statistiken und Auszeichnungen, mit der unglaublichen Leistung im Olympia Finale gehört er nun zu den ganz großen seiner Zunft.
Der 32-jährige Connor Hellebuyck wird neben Kyle Connor als Olympia Sieger zurück zu seinen NHLKlub nach Winnipeg reisen.Bei den Jets ist der US Goalie aber nicht erst seit seinem unglaublichen starken Auftritt im gestrigen Olympia Finale bei den Fans ein wichtiger bestandteil des Teams. So holte sich Hellebuyck in den beiden letzten Jahren jeweils die Vezina Trophy für den besten NHL Goalie der Saison ab. Diese sicherte er sich aber bereits 2020 zum ersten Mal. In der abgelaufenen Spielzeit wurde er als erstachter Goalie in der NHL Geschichte mit der Hart Trophy für den MVP der Saison ausgezeichnet. Trotzdem war er in der Fachwelt immer wieder umstritten. Diese schienen von der bisherigen NHL Saison des 32-Jährigen auch wieder einmal bestätigt zu werden.
Bei den Jets lief es in dieswer Saison für Connor Hellebuyck alles andere als ideal. So weißt er nach 36 Einsätzen nur ein Fangquote von 90%auf. Dies ist sein schlechtester Wert seit er i Herbst 2015 bei den Winnipeg jets zum Einsatz kam.

Trotzdem vertraute das US Trainerteam um Mike Sullivan auf den 32-Jährigen. So spielte Connor Hellebuyck fünf der möglichen Olympia Einsätze. Nur gegen Dänemark stand der Winnipeg Torhüter nicht auf dem Eis. Nach dem knappen 2:1 Overtime Sieg im Viertelfinale gegen Schweden hatte Hellebuyck im Halbfinale gegen die Slowakei recht wenig zu tun, zeigte aber dennoch eine starke Leistung mit 22 Saves bei 24 Schüssen. Das Finale um die Goldmedaille war dann Hellebuycks Glanzmoment bei diesen Olympischen Spielen in Mailand. Dabei wehrte er 41 von 42 Schüssen der Kanadier auf sein Tor ab ab wobei gleich mehrere spielentscheidende Paraden dabei waren.
Zum Tüpfchen auf dem I wurde dann noch das er beim Siegestreffer durch Jack Hughes in der Verlängerung einen Assist beisteuerte. Nimmt man nur die Turniere mit NHL Torhütern waren diese 41 Saves von Connor Hellebuyck eine neue Bestleistung und so übertraf er Ryan Miller der 2010 im Goldmedaillenspiel 36 Saves zu verzeichnet hatte. Für den heute 45-jährigen Miller reichte es mit dem Team USA 2010 aber nur zu Silber und so geht Connor Hellebuyck und das Team USA mit dem ersten Olympia Titel nach 1980 in Lake Placid in die Olympia Geschichte ein.
Der 31-Jährige scherzte nach dem Gold Gewinn das er die Medaille wohl gar nicht mehr abnehmen würde und er sei glücklich in Mailand dabei gewesen zu sein. Er sei auch nicht nervös in dieses wohl wichtigste Spiel seiner Karriere gegangen: Schon als ich am Morgen aufgewacht bin, hatte ich das Gefühl, alles richtig zu machen. Ich stand immer an der richtigen Stelle. Jeder Schritt fühlte sich richtig an. Es hat sich einfach ausgezahlt.

Hellebuyck gelang mit seiner Leistung auch der Sprung in das Olympia All Star Team wo er zugleich auch der beste Goalie des Turniers mit einem Gegentor Schnitt von nur 1,18 wurde.
Auch seine Mitspieler wissen ihren Tormann zu schätzen.
Matthew Tkachuk meinte ohne ihren Goalie hätten sie wohl dieses Spiel gegen Kanada nicht gewonnen: Unglaublich, über diese Leistung werden wir noch Generationen sprechen. Es war eine absolute Weltklasse-Leistung eines Superstars auf seiner Position. Sie wird als eine der besten Leistungen aller Zeiten in die Geschichte eingehen.
Auch Jack Eichel sprach von einer überragenden Lesitung des Goalies und das er am Ende seinen Mitspielern die Möglichkeit gab diesen so wichtigen Sieg einzufahren.
Matt Boldy meinte das Connor Hellebuyck mit Abstand der beste Spieler war und Dylan Larkin sagte das in diesem wichtigen Spiel Connor Hellebuyck der wichtigste Mann von allen war.
Auch der Gold Torschütze Jack Hughes zeigte sich von seinem Goalie beeindruckt: Unser Goalie hat aber überragend gehalten, und in der Verlängerung haben wir beide starke Spieler, da kann alles passieren. Die schönsten Erlebnisse meines Lebens sind, für mein Land zu spielen, mit dieser Mannschaft endlich wieder Gold zu holen und hier bei den Olympischen Spielen Gold zu gewinnen – ein unglaublicher Moment.“