Schweden gewinnt das Gruppenspiel gegen Frankreich mit 4:0. Die Partie war bereits nach dem ersten Drittel vorentschieden – nicht wegen eines Einbruchs der Französinnen, sondern wegen der frühen Effizienz der Schwedinnen.
Schweden brauchte keine Anlaufzeit. Bereits nach 3:39 Minuten eröffnete Thea Johansson das Skore, Sara Hjalmarsson erhöhte im Powerplay (7:08), ehe Hanna Thuvik (13:14) den frühen 3:0-Vorsprung sicherstellte. Das Shot Chart des ersten Drittels zeigt deutlich: Schweden kam früh und häufig in gefährliche Zonen, während Frankreich kaum Abschlüsse aus dem Slot generieren konnte.
Frankreich stabilisierte sich defensiv, blieb aber offensiv zu harmlos. Schweden hielt das Tempo hoch, ohne ins Risiko zu gehen. Der vierte Treffer durch Lisa Johansson (20:56) – kurz nach Beginn des Mittelabschnitts – nahm der Partie endgültig die Spannung.
Die Shot Charts belegen: Schweden verlagerte das Spiel konsequent ins französische Drittel, während Frankreich zwar mehr Scheibenbesitz hatte als im ersten Abschnitt, daraus aber keine echte Torgefahr entwickelte.
Im Schlussdrittel fielen keine Tore mehr. Schweden reduzierte das Risiko, spielte strukturiert und liess defensiv kaum etwas zu. Frankreich kämpfte, fand aber auch jetzt keinen Weg zu Abschlüssen aus zentralen Zonen. Die 44:13-Schussbilanz über das ganze Spiel hinweg unterstreicht die klare Überlegenheit Schwedens – nicht nur quantitativ, sondern vor allem qualitativ.
Frankreich hielt phasenweise dagegen, konnte dem Tempo, der Struktur und der Tiefe im schwedischen Kader jedoch nichts entgegensetzen. Schweden überzeugte durch klare Abläufe, frühe Effizienz und disziplinierte Spielkontrolle. Der Sieg geht in dieser Höhe in Ordnung – und die Shot Charts zeigen, warum: Schweden bestimmte über 60 Minuten Ort und Qualität der Abschlüsse.