Sieg für Schafzahl, erste Niederlage für Meixner

In der PWHL wurde vor der Olympiapause eine volle Runde ausgetragen. Dabei feiert Theresa Schafzahl mit Boston einen 4:3 Shootout Sieg. Anna Meixner kassiert mit Vancouver die erste Niederlage.

In Boston gab es ein spannendes Spiel zwischen den Boston Fleet und den New York Siren wobei am Ende die Schweizerin Alina Müller zur Matchwinnerin für Boston wurde.
Zuerst leitete Müller mit ihren Assist die 1:0 Führung nach 20 Spielminuten durch Abby Newhook ein. Im Mittelabschnitt drehte New York durch Tore von Kristin O’Neill und Kristyna Kaltounkova aber das Spiel. Liz Schepers glich nach nur 57 Sekunden in Drittel Nummer 3 für Boston aus wobei Theresa Schafzahl mit ihren vierten Saison Assist die wichtige Vorarbeit lieferte. In der 46.Minute führte Boston dank Jamie Lee Rattray auch wieder und die Fleet versuchten die Vorentscheidung doch den Sirens gelang durch den zweiten Treffer im Spiel von Kristyna Kaltounkova in der 55. Minute der Ausgleich. Somit ging dieses Spiel in die Verlängerung wo New York das gefährlichere Team war. Am Ende musste aber das Penaltyschiessen entscheiden und auch dort ging es in die Overtime wo am Ende Alina Müller in Durchgang sieben und acht traf und dieses Spiel für die Fleet beendete.
Die Fleet bleiben damit in dieser Saison in Boston weiter ungeschlagen. Zugleich geht das Team von Theresa Schafzahl als Tabellenführer in die PWHL Olympiapause.
Die Steirerin Theresa Schafzahl stand 13:45 auf dem Eis wobei sie ihren 4. Assist erzielen konnte. Insgesamt hält die Weizerin in ihrer dritten PWHL bei 5 (1+4) Scorerpunkten.
Für die Boston Fleet geht es am 28.Februar mit dem Spiel bei den Ottawa Charge weiter.

Weniger gut verlief das letzte Spiel für Anna Meixner und den Vancouver Goldeneyes. Bei den Minnesota Frost setzte es eine 1:4 Niederlage.
Die Frost legten in Saint Paul einen Blitzstart hin und führten durch Kendall Cooper sowie Britta Curl-Salemme und Kelly Pannek nach 20 Minuten bereits mit 3:0. Vancouver versuchte in der Folge zu Antworten doch trotz 12:2 Schussvorteil im Mittelabschnitt gelang durch Michelle Karvinen nur ein Treffer. Auch Drittel 3 gehörte den Gästen von der Westküste Kanadas doch Maddie Rooney ließ keinen weiteren Treffer zu und beendete das Spiel mit 31 Saves. Damit zeigte Rooney erneut gegen Vancouver wieder eine Top Leistung. Bereits am 27.Dezember war sie mit 28 Saves beim 2:1 Overtime Sieg in Vancouver eine der wichtigsten Akteurinnen der Minnesota Frost.
Diese 1:4 Niedrelage war für Anna Meixner in ihren dritten Spiel nach dem Wechsel von Ottawa nach Vancouver damit auch die erste Niedrelage mit den Goldeneyes. Die ÖEHV Stürmerin stand dabei nur 8:56 Minuten auf dem Eis in Minnesota und gab dabei einen Torschuss ab.
Nun geht die PWHL in ihre Olympiapause die für die Vancouver Goldeneyes und Anna Meixner am 1.März mit dem Heimspiel gegen die Toronto Sceptres weiter gehen wird.