Kunlun verliert Heimpremiere in Shanghai

Die Kunlun Red Star bestritten heute ihr erstes Heimspiel der Saison. Gegen Dinamo Riga setzte es dabei aber eine 2:4 Niederlage. Torpedo gewinnt in Novosibirsk, damit bleibt Sibir weiter ohne Zähler.

Dinamo Riga gelang in Shanghai ein tolles erstes Drittel und so hieß es durch Tore von Emis Gegeris (8.Min), dem Powerplaytor von Matias Myttynen (19.Min) und Mathew Malone 40 Sekunden vor der ersten Paues bereits 3:0 für Dinamo. Kunlun fand im zweiten Drittel wohl auch durch den Vorsprung von Riga besser in das Spiel und Cory kane und Blake Parlett ließen den roten Stern wieder auf einen Sieg hoffen. Matias Myttynen mit seinem zweiten Tor in diesem Spiel stellte in der 37.Minute aber wieder den zwei Tore Vorsprung für die Letten her.
Im Schlussdrittel konnte der chinesische KHL Klub nicht mehr zulegen und so feierte Riga den bereits vierten Sieg im sechsten Spiel. Kunlun hingegen verpatzte die diesjährige Heimpremiere.
Sibir Novosibirsk versuchte in ihrem heutigen siebenden Spiel endlich anzuschreiben. Dabei stand mit dem Weißrussen Alexander Andriyevsky auch ein neuer Cheftrainer auf der Sibir Spielerbank. Mit Torpedo kam aber ein nicht gerade einfacher Gegner zu Besuch nach Novosibirsk.
Sibir fand im Startdrittel auch gleich drei Überzahlmöglichkeiten vor doch die Führung gelang Torpedo ausgerechnet in Unterzahl. So traf Vladimir Galuzin in der 15.Minute. Nur 44 Sekunden später konnte Sibir die selben zwei Minuten aber noch nutzen um dank Nikita Mikhailov zumindest auf 1:1 auszugleichen.
Zu Beginn des Mitteldrittels gab es dann die erste Strafe gegen Sibir und die Gäste nutzten dies gleich durch Mikhail Varnakov zur erneuten Führung.
Im Schlussdrittel gelang Novosibirsk dank Charles Bertrand zu Beginn der 48.Minute der erneute Ausgleich doch am Ende ging man durch den zweiten Varnakov Treffer (55.Min) im Powerplay erneut leer aus. So bleibt Sibir nach sieben Spielen weiter das einzige Team ohne einen einzigen Zähler.

In Astana standen sich heute Barys und Ak Bars Kazan bereits zum zweiten Mal in dieser Saison gegenüber. Das erste Spiel in Kazan konnte der amtierende KHL Champion mit 4:3 für sich entscheiden. Ak Bars gelang nach 71 Sekunden durch Alexander Burmistrov auch der rasche Führungstreffer doch Curtis Valk glich noch im ersten Drittel für die Kasachen aus.
Kazan erwischte aber auch im zweiten Drittel einen Blitzstart, dieses Mal gingen sie nach nur 26 Sekunden durch Jiri Sekac wieder in Front. Dann wurde es kurz hektisch, dies beruhigte sich aber wieder und Ak Bars konnte in der 37.Minute durch Justin Azevedo auf zwei Tore davon ziehen. Ein Powerplaytor von Patrice Cormier 32 Sekunden vor der zweiten Pause brachte Barys aber so richtig in das Spiel zurück.
So entluden sich zwischen Azevedo und Cormier zu beginn des dritten Abschnitts ein wenig die Spannungen, für beide ging es für zwei Minuten auf die Strafbank. Dieses 4 gegen 4 verhalf Astana durch Roman Starchenko aber zum Ausgleich. Ak Bars versuchte in der Folge zwar den Sieg frühzeitig zu fixieren. Nach 60 Minuten ging es aber in die Overtime. Dort hatten die Gäste aus Kazan durch eine Strafe gegen Valk die große Chance auf den Sieg. Barys überstand diese Phase aber und so ging es in das Penaltyschiessen wo Barys mit Hrachavina den back Up Goalie brachte. Nachdem dieser die ersten beiden versuche passieren ließ kehrte Kudryavtsev aber in das Astana Tor zurück Dies führte am Ende da Burmistrov verschoss und Matthew Frattin zum 4:3 Erfolg traf zur geglückten Revanche für die erlittene Auswärtsniederlage. Für Ak Bars war dies zugleich das dritte Shootout in Folge.

Salavat Yualev konnte in den bisherigen sechs Spielen zumindest fünfmal punkten. Dies machte Neftekhimik dem Heimteam in Ufa aber richtig schwer. So verzeichnete Nizhnekamsk im Startdrittel klar mehr Torschüsse und im zweiten Drittel gelang durch Joonas Nattinen in der 26.Minute auch der Führungstreffer. Diesen konnte Dmitry Kugryshev zwar in der 37.Minute mit seinem Powerplay Tor ausgleichen, keine zwei Minuten später führten die Gäste durch Pavel Kulikov aber erneut. Ufa gelang es im Schlussdrittel aber nicht den nötigen Druck aufzubauen und als Joonas Nattinen in der 59.Minute mit seinem zweiten Treffer im Spiel auf 3:1 für Neftekhimik stellte war die zweite Ufa Niederlage fixiert.