Puckfans im Gespräch mit Radek Haman
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- Kategorie: Interviews
- Veröffentlicht am Donnerstag, 27. Oktober 2011 00:25
- Geschrieben von Andreas Robanser
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Nachdem gestrigen Spiel von Orli Znojmo in Wien sprach Puckfans.at mit dem zweifachen tschechischen Meister im Dienste des EBEL Liganeulings. |
Der 41-jährige Center spielte über 800 Spiele in der tschechischen Extraliga, wobei er in der Saison 1990/91 mit Dukla Jihlava und 1993/94 mit Olomouc zweimal den Titel gewinnen konnte. Bereits 1999 wechselte Haman zum damaligen Extraliga Aufsteiger Orli Znojmo. Bis heute blieb er dem Team treu, wobei er vom dritten Platz bis zum Abstieg in die 1.Liga alle Hoch und Tiefs des Vereins miterlebte. Nur in der letzten Saison machte er neben Znojmo in der ersten Liga noch 22 Spiele für den Extraliga Klub aus Plzen.
Auf das gestrige Spiel gegen die Vienna Capitals angesprochen, meinte dass man sich nicht auf die Mutigkeit ausreden kann. Schließlich ist der Spielplan für alle Teams gleich. Die Wiener waren einfach läuferisch an diesem Abend stärker und Znojmo hat einfach einen schlechten Tag erwischt.
Auch die erste Linie der Wiener mit Gratton, Fortier und Ferland haben dem Team große Probleme gemacht. Auch das schnelle erste Gegentor wardem Spiel nicht förderlich. Nach dem 6:1 wollte man eigentlich Schadenbegrenzung machen, doch auch dies funktionierte heute nicht.
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Radek Haman kann mit über 800 Extraliga Spielen natürlich die beiden Ligen vergleichen. Die tschechische Extraliga ist natürlich um einiges stärker als die EBEL meinte der 41-jährige, doch ist die EBEL sicher stärker als die 1.Liga in Tschechien . Vier oder fünf Teams der 1.Liga könnten in der EBEL vielleicht mitspielen, alle anderen fallen vom Niveau sicherlich weiter ab und könnten wohl nicht mehr als einzelne Spiele für sich endscheiden.
Sehr beeindruckt zeigt sich Haman aber von der professionellen Organisation der Liga. Die Kabinen, die Verpflegung und die gesamte Infrastruktur ist einfach professionell. Auch die Atmosphäre und Stimmung in den Eishallen ist sehr gut.
Wenn es einen Schwachpunkt gibt dann seien es die Schiedsrichter. Als Spieler weiß man oft nicht was man machen darf und was nicht. Doch Radek Haman fügte auch gleich an das er wisse dass daran gearbeitet wird und dazu sogar Unterstützung aus der NHL geholt wurde.







