Die Peinlichkeit Zagreb hat ein Ende

EBEL Liga-Geschäftsführer Christian Feichtinger ©Puckfans.at/Andreas Robanser
EBEL Liga-Geschäftsführer Christian Feichtinger
©Puckfans.at/Andreas Robanser
Medvescak Zagreb wird an der Qualifikationsrunde nicht mehr teilnehmen und ab 19/20 dürfen nur noch 44 Punkte für Transferkartenspieler verwendet werden.

Nachdem Medvescak Zagreb nach bekannt werden der praktisch unlösbaren finanziellen Probleme weiter in der Liga mitspielen musste und so mit nach für die Liga außen mehr als peinlichen Resultate sorgte gab Liga Geschäftsführer Christian Feichtinger bekannt dass die Kroaten an der Qualifikationsrunde nicht mehr teilnehmen werden: „Diese Entscheidung ist aufgrund mehrerer Faktoren zustande gekommen. Auf der einen Seite steht der Dom Sportova in der zweiten Hälfte der Qualification Round nicht zur Verfügung. Das hätte die Planung noch weiter erschwert. Und natürlich ist die sportliche Situation zuletzt nicht das gewesen, was wir von Zagreb kennen. Es wurde auf eine faire Art diskutiert und beschlossen, dass es für alle Beteiligten besser ist, wenn Zagreb nicht an der Qualification Round teilnimmt“, so Feichtingers Stellungnahme auf der EBEL Aussendung.
Neben diesen für die Liga nach aussen sehr wichtigen Schritt könnte sich aber auch etwas in der Transferkartensituation und somit in der Nachwuchsfrage in der EBEL etwas ändern.
Mit der Saison 2019/20 dürfen pro Verein maximal 44 Punkte für Transferkartenspieler verwendet werden. Das alternative Punktesystem kommt auch nationalen Spielern entgegen, die in die Alterskategorie U25 wechseln. „Die Vereine haben sich bereiterklärt, innerhalb der bestehenden Punkteregelung Ergänzungen vorzunehmen, die eine Reduktion der möglichen Transferkartenplätze mit sich bringt. Dies beinhaltet auch eine Neuberechnung der Punkte für Spieler, die aus der U24-Förderung herausfallen. Das entspricht den Punkten, die wir mit dem Österreichischen Eishockeyverband besprochen haben, wo das Hauptziel ist, bestmögliche Rahmenbedingung für junge nationale Spieler zu schaffen,“ erklärt Liga-Geschäftsführer Christian Feichtinger.
Dies ist für den Nachwuchs ein erster wichtiger Schritt, wie viel sich ändern wird wird man aber erst im Sommer sehen. Gibt es doch Teams die kaum auf ihren Nachwuchs achten und so wohl wieder nach Schlupflöcher suchen werden um diese neue gute Lösung umgehen zu können.